Berlin, Berlin - immer noch mitten in der Pubertät? Hat das jeh ein Ende mit dem Selbstfindungsprozess?
Wäre aber doch auch langweilig, so ein fest definiertes Bild. Besser mach neu, wie Peter es immer singt. Aber das mit deiner Mitte scheint nicht ausgeglichen. Statt Assel nun Schaulaufen auf der Kastanienallee, belagert von uniformen Magazin-Copycats. Hast du dir das auch gut überlegt? Hast viele groß gezogen und ziehen lassen, denn Hartz 4 ist dein Spitzname. Ne, ich sing hier jetzt keine Loblieder auf die Panoramabar, das White Trash und sonstige Ponybars - macht schon sonst jeder.
Man spricht über dich - doch wen interessierts überhaupt. Am Ende bleibt Berlin doch immer nur Berlin.
- WILLKOMMEN IN BERLIN ist eine Gegendarstellung. Der Film besteht hauptsächlich aus Gesprächsfragmenten. Wie Mosaiksteine ergeben sie ein Stadtportrait, das ein in den Medien eher selten erwähntes Berlin. Trailer zum Film, der die Fortsetzung zur Berlin-Aufnahme “Let it Rock” aus dem Jahre 2003 darstellt.
- „Berlin – Ich fühle mich hier ein bißchen wie in Südfrankreich.Ich habe immer das Gefühl, ich müßte gleich an den Strand gehen.“ Herbert Grönemeyer
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Für die, die hierher kommen, besonders für die Ausländer, ist Berlin wirklich eine Metropole.” Ralf Dahrendorf, “Ein Gespräch”, www.zeit.de, Deutsche Illusionen
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“Es kann einem wohl nur in Berlin passieren, daß man ein »Cervelle de veau« ordert und das bestellte Kalbshirn im eigenen Schädel auf den Tisch gestellt bekommt.” - Jakob Hein, über die Berliner Küche, Gebrauchsanweisung für Berlin, 2006.
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“Es lebe aber, wie ich an allem merke, dort ein so verwegener Menschenschlag beisammen, dass man mit der Delikatesse nicht weit reicht, sondern dass man Haare auf den Zähnen haben und mitunter etwas grob sein muss, um sich über Wasser zu halten.” - Johann Wolfgang von Goethe an Johann Peter Eckermann, 4. Dezember 1823
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“Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.” - Jean Paul, Forum für Politik, Kultur und Wissenschaft, Deutschland, Nr.6/2007.
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“Berlin stinkt, Bonn moderte gemütlich. Wenn man im Sommer 1999 abends Bonn roch, wusste man, dass die Stadt bereits aufgebahrt dalag wie ein vom Schlag gefällter Amtrat, von dem die Verwandten im Sterbezimmer Abschied nahmen…” - Kurt Kister in der Süddeutschen Zeitung vom 28./29. August 2004, Merian Bonn.
- “Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner.” - Theodor Fontane, Forum für Politik, Kultur und Wissenschaft, Deutschland, Nr.6/2007.
Morgen in der Passage Berlin um 19.30 gbt es das komplette Puzzle zu sichten.
Mehr bald auf der Homepage bei Igor Paasch. Solange Haare einfach wachsen lassen.
Noch mehr Schnipsel?












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