Festival Ausrüstung


Der Festival Sommer beginnt und die Frage “Was zieh ich an?” dürfte den üblichen Kleiderschrankfundus überfordern, denn es geht ja hier nicht nur um “damit-man-mich-auch-gut-sehen-kann”, sondern auch um die Überlebensfähigkeit. Da ich mich selbst überzeugt habe, dass Männer in diesem Sommer nur in weißen Jumpsuits herumspringen sollten und so keine Chance für weite, bierbauch-verdeckende  T-Shirts mehr besteht, überspring ich hier mal die Kleiderfrage. Nur soviel: dieses Accessoire gehört nicht auf das Festival-Venue. Die naturverbundene, traditionelle Vorgehensweise wie damals in Woodstock wirkt da weniger lächerlich.

Zum Mädels-Survival-Package: Der Hippie-Vintage-Look hat sich bis heute bewährt, passt er doch am besten zu den schmutzigen Füßchen und den Graßbüscheln im Haar. Wer sich so schnell keine Zöpfe mehr wachsen lassen kann, greift zu diesem Shirt von Mision Misericordia.

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Die Stilikone vor deiner Haustür


Kurz vor Feierabend zur mentalen Einstimmung noch ein paar Aufhübsch-Tipps zum Nachmachen. Bedarf nicht vieler Worte, schauen und staunen.

Wer ist König der Straße? „Street-Clash“ soll diese existentielle Frage anhand einer Handvoll Lederjacken, Palästinenser-Tüchern und 80er Jahre Nena-Ohrringen beantworten.

Für den Wedding-Dress Look sind die Wahlkabinen jetzt geöffnet. Heiraten im Weddinger Stil? Von Haute Couture aus dem Berliner Stadtteil Wedding hab ich noch nichts gehört. Aber wenn der Name „Street-Clash“ für den Wettbewerb auf dem Mode-Blog fällt, kann ich mir Bushido in schicker Trainingsjacke schon eher vorstellen. Vielmehr ist „Wedding Dress“ die Gegenveranstaltung der Berliner Fashion-Week und lässt die Brunnenstrasse im Weddinger Ortsteil im modebewussten Licht einer Riege von Designer-Shops erstrahlen.

Die abwechslungsreichen Kleidungsstile der Menschen in den Strassen der großen Städte dieser Welt machen das Leben in jedem Fall bunter. Und welche andere Großtadt sollte die Spitze im Ranking um die „most fashionable“ Stadt anführen als München. Die haben den Dreh mit der Kleidung raus. Dicht gefolgt von den Warschauern. Barcelona ist auf dem fünften Platz und meine liebste Stadt Berlin ist ganz abgeschlagen auf den hinteren Reihen. Und dabei hat Berlin doch Mitte und ist Queen of the Styleblogs!

Letztere schiessen wie Pilze aus dem Boden und machen aus „normalen“ Leuten auf der Straße echte Stilikonen. Nicht Celebrities und Models, sondern Menschen mit besonderem Stil liefern die nötige Inspiration bei der täglichen Kleiderwahl (meine persönliche Empfehlung im Blogroll).

Der Flohmarkt ist auch wieder am Samstag, da lässt sich das eine oder andere Accessoire sicherlich wiederfinden.

Um diesen Post mit etwas bedeutenderen Worten zu beenden, zitiere ich an dieser Stelle Stil in Berlin:

“Fashion can describe what a city is, so we take photos of outfits that stand out and capture that spirit within them.”

Via: Welt

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