Baptiste G. in “prostitute heels”


Boys and Girls, aufgehorcht: Nach der grossen Verwirrung, die der metrosexuelle Mann in der Kategorisierung von Gender ausgelöst hat, wird es jetzt nochmal kompliziert.
Oder was macht der nackte Mann in den Nuttenschuhen da am Pool?

heels Baptiste G. in prostitute heels

Foto: Olivier Zahm

“Karl was really inspired by Baptiste. Because Baptiste connects him to a lot of different periods of his life and he’s a living journal — can you say that? — for Karl. He can really transform Baptiste into different characters. […] So I said, ‘Okay, you shoot a man, but as a Helmut Newton woman.’ He immediately chose Baptiste, and he had the great idea to use these prostitute high heels, which are just meant for prostitutes — they’re not meant for a glamorous night”, erklärt Olivier Zahm, Herausgeber des Purple Magazins, die Fotostrecke der aktuellen Herbstausgabe .

Ah, so funktioniert das also mit dem Crossdressing als stilistisches Mittel. Mir liegt das “W” auf der Zunge und frag mich doch, ist es nun ein “Newton Tribute Fraumann”, Karls Vorliebe (ist nicht das erste Mal, dass Karl seine neue Muse  Baptiste Giabiconi in Heels steckt), sexy oder doch einfach nur langweilig?

Was die Gemueter erhitzt ist wohl weniger die Kombination aus Six-Pack und Stöckelschuh - nuttig hin oder her - Hochglanz Editorials experimentieren seit ihrer Erfindung. Was die Auflage in die Höhe schnellen lassen dürfte ist nicht allein der genialen Schöpferkraft Lagerfelds geschuldet, sondern vielmehr der sexuell aufgeladenen Stimmung dieser Bilder. Die Muse Baptiste von hinten fotografiert, lehnt sich nackt über eine Brüstung. Die Motivation scheint weniger künstlerischer, sondern vielmehr persönlicher Natur zu sein und Kaiser Karl mehr als ein asexueller Workaholic. Love through the lense?



P.S.: Jetzt muss mir nur noch jemand erklären, was der Unterschied zwischen den Prostituierten High Heels von Baptiste und den Stöckeln von Victoria Beckham ist.

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Karl who…?


Jutetaschen baumeln seit Jahren an Hipster-Schultern. Das Besondere und Individuelle sind ihre Aufdrucke. Zugegeben, nicht alle sind wirklich kreativ und mancher Hype ist auch nicht nachvollziehbar, löste der schlichte Spruch “I am not a Plastic Bag” einen Run aus, der sämtliche Wartelisten sprengte. Gerade als die Fashionistas glaubten, die Jutetasche hätte ausgedient passiert so etwas: Nizza, letzte Woche, Karl Lagerfeld.

karl who bag Karl who...?

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