Die Bilderreihe von Mandy Barker zeigt die ungeahnten Tiefen von Unterwasser-Galaxien auch bekannt als “Garbage Patch”. Glitzernd, fließend und in seiner vollen farblichen Vielfalt - Plastik, der in einer psychedelischen Suppe kaleidoskopisch angeordnet die Anziehungskraft auf Meeresbewohner nachahmt. Der Betrachter kann den Widerspruch zwischen der oberflächlich betrachteten Schönheit der kosmischen Einheit und ihrer zerstörerischen Kraft spüren.
Irgendwo da draußen auf den weiten Weltmeeren zwischen Hawaii und Kalifornien liegt der Plastikteppich. Kreisende Strömungen lassen das Treibgut aus PET-Flasche, Lego-Figuren, Trinkhalmen oder Wattestäbchen in einem Karussell drehen, das immer weiter anwächst. In seinen Strudel gerät ein Teil der Tonnen an Müll, die jede Stunde in den Ozean geworfen werden, die Hälfte davon ist aus Plastik. Mittlerweile ist der Müllstrudel so groß wie ganz Mitteleuropa.
Unvorstellbar, weit weg und irgendwie irreal.

- Zutaten: Plastik-Schildkröten, die seit 16 Jahren im Nordpazifik schwimmen.
Vereinzelt Frösche und Enten.





Via Designboom












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Die Fotos überraschen - und eigentlich machen sie auch nachdenklich. Das werfen wir Menschen alles ins Meer?
Juli 31st, 2012
Das letzte der Bilder hat sogar irgendwie was organisch-lebendiges an sich. Ich fühle mich an vergrößerte Einzeller, oder vielleicht Quallen und ähnliches Meeresgetier erinnert.
Erschreckend, wenn man bedenkt, was es wirklich ist.
August 27th, 2012
Reply to “Plastik Suppe: Müll, den keiner sieht”