Life is better


Q-Tips Single “Life Is Better” mit Norah Jones aus dem Album “The Renaissance” - beim MC Winkel drauf gestoßen, der Norah Jones weniger gern mag als ich.

Das Video hat alles, was ein gutes Video braucht: Fliegende Blätter, Sterne, Hunde, ….

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Neue Versprechen


Während wir darüber sinnieren, wie die Zukunft aussehen könnte, bemerken wir nicht, dass sie bereits angefangen hat.

Bisher dienten technologische Produkte der Steigerung von Effizienz und Effektivität. An vorderster Front malen Produktdesigner nun eine düstere Zukunft, in der sich der Einsatz von Technologie auch auf die Befriedigung emotionaler Grundbedürfnisse der Menschen erweitert.

Der deutsche Designer Stefan Ulrich entwirft in seiner Arbeit „Neue Versprechen“ eine Vision, die anhand des amorphen Roboters „Funktionide“ veranschaulicht, wie neue Technologien die Beschaffenheit von Produkten und die Interaktion mit diesen in der Zukunft verändern könnte.

Die Vereinsamung als Konsequenz der modernen Arbeitswelt und ihren unmenschlichen Anforderungen ist dabei Ausgangspunkt für die Generierung von „lebenden“ Produkten wie der Funktionide, die die emotionale Leere erleichtern sollen. Aktive Materialen wie Elektroaktiven Polymere (EAP), auch bekannt als künstliche Muskeln, erweitern die Dimensionen unserer Produktwelten.

„Der globale Jobnomade vereinsamt, und seine Gefühlswelt droht zu verflachen.“


Freie Flächenverformung, aktive Membranen und taktile Oberflächen könnten ermöglichen, sich bewegende Oberflächen und Körper zu gestalten, die wie belebt erscheinen.
Der Funktionide ist eine formlose weisse Gestalt, die sich gleich einer Raupe selbstständig durch den Raum bewegt und sichtbare Atmung simuliert.
Das Objekt reagiert auf Licht, Bewegung und Schall, so kann der Funktionide auf unterschiedliche Gemütszustände reagieren und zeigt dabei Unberechenbarkeit, wenn man so will menschliche Fehlerhaftigkeit.

Wie der Feierabend eines Tages aussehen könnte, zeigt das Video.

Funktionide Part II from eltopo on Vimeo.

Ob der Roboter immer nur der Ersatz bleiben oder die Lösung sein wird, zeigt die Zukunft.

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Fuβorgasmus


Gibts nicht? Doch, gibt es!  Wie kann man es am besten erklären…der Fuβorgasmus hat seine Popularität als Stilmittel in einschlägigen Hollywoodfilmen erlangt, die das Techtelmechtel nur andeuten, statt weitere Gliedmaβe explizit zu zeigen. Welches Körperteil ist unschuldiger als unsere Füsse?

Bianco Footwear .




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Baptiste G. in “prostitute heels”


Boys and Girls, aufgehorcht: Nach der grossen Verwirrung, die der metrosexuelle Mann in der Kategorisierung von Gender ausgelöst hat, wird es jetzt nochmal kompliziert.
Oder was macht der nackte Mann in den Nuttenschuhen da am Pool?

Foto: Olivier Zahm

“Karl was really inspired by Baptiste. Because Baptiste connects him to a lot of different periods of his life and he’s a living journal — can you say that? — for Karl. He can really transform Baptiste into different characters. […] So I said, ‘Okay, you shoot a man, but as a Helmut Newton woman.’ He immediately chose Baptiste, and he had the great idea to use these prostitute high heels, which are just meant for prostitutes — they’re not meant for a glamorous night”, erklärt Olivier Zahm, Herausgeber des Purple Magazins, die Fotostrecke der aktuellen Herbstausgabe .

Ah, so funktioniert das also mit dem Crossdressing als stilistisches Mittel. Mir liegt das “W” auf der Zunge und frag mich doch, ist es nun ein “Newton Tribute Fraumann”, Karls Vorliebe (ist nicht das erste Mal, dass Karl seine neue Muse  Baptiste Giabiconi in Heels steckt), sexy oder doch einfach nur langweilig?

Was die Gemueter erhitzt ist wohl weniger die Kombination aus Six-Pack und Stöckelschuh - nuttig hin oder her - Hochglanz Editorials experimentieren seit ihrer Erfindung. Was die Auflage in die Höhe schnellen lassen dürfte ist nicht allein der genialen Schöpferkraft Lagerfelds geschuldet, sondern vielmehr der sexuell aufgeladenen Stimmung dieser Bilder. Die Muse Baptiste von hinten fotografiert, lehnt sich nackt über eine Brüstung. Die Motivation scheint weniger künstlerischer, sondern vielmehr persönlicher Natur zu sein und Kaiser Karl mehr als ein asexueller Workaholic. Love through the lense?



P.S.: Jetzt muss mir nur noch jemand erklären, was der Unterschied zwischen den Prostituierten High Heels von Baptiste und den Stöckeln von Victoria Beckham ist.

via

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Gaudi Stuhl


Es ist heiss - sehr heiss. Der August in Barcelona kann grausam sein. Keine Sangría kann die Schweisstropfen stoppen. Und der Strand ist ein unheilvoller Ort, möchte man in Ruhe dahinköcheln. Ruhe kann man woanders suchen. Stilvoll Schwitzen ist auf dem Gaudí Stuhl möglich. Der katalanische Architekt, der gerne in einem Atemzug mit Tapas, Paella, Sangría und Flamenco in Touristenführern genannt wird, konstruierte seine Baupläne, indem er in einem Model Ketten im Bogen von der Decke hängen liess. Er experimentierte mit der Länge der Schnüre und unterschiedlichen Gewichten. Die Schwerkraft kommt ins Spiel, im umgekehrten Spiegelbild auf der Bodenplatte ergibt das Seilpolygon so ein Model für eine natürlich stabile Form. Dieses logische und einfache Prinzip nutzte der niederländische Designer Bram Geenen, um ein Möbelstück im Rahmen des Furnistructure Projektes zu designen, das durch sein Leichtgewicht besticht. Nur ein einziges Kilo bringt der Gaudí Stuhl auf die Waage, ist damit recht funktional und high-tech-chic.

 gaudi stool bram geenen yatzer 1 Gaudi Stuhl

 gaudi stool bram geenen yatzer 5 Gaudi Stuhl

Quelle: Bram Geenen

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Büro am Meer


Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Zieht man einige alte Fotoalben als Grundlage eines Erklärungsversuchs heran, zeigt sich, dass die gemeinsame Schnittmenge der Bilder, die einen Glücksmoment festhalten, ein ganz bestimmter Gegenstand bildet: ein Wasserball. Ob klassisch in Streifen, extravagant mit Pünktchen oder neumodisch mit Homer Simpson-Konterfei, der Ball ist dabei. Manchmal fliegt er oben rechts durch das Bild, manchmal links oben, manchmal ist er unter dem Po und ab und zu zwischen Fifis Zähnen.
Mit dieser gewonnenen Erkenntnis lässt sich unser Heim gleich viel einfacher im Sinne raumtherapeutischer Ansätze einrichten. Eine Beachball-Lampe muss her.

Gut, dass es den freude- und lichtspendenen Gegenstand schon gibt. Nur echt mit Stöpsel. Onlineshop

beachballs2700 Büro am Meer

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Ein Sommernachtstraum


Wie sähe der perfekte Ort aus, um an einem lauen Sommerabend den Abend mit Freunden zu verbringen?

Unter freiem Himmel. Auf  grünem Grass. Sand unter den Sohlen wäre eine verlockende Alternative. Und wenn wir nach oben blicken, wölben sich silbrig schimmernde Kronen aus Luft über uns zu einem Dach, das sich im Wind wiegt und die Sonnenröte reflektiert. Träumerisch und zugleich futuristisch ist das Modell “Air Forest” von Mass Studies. Der Inflatable Pavillon absorbiert die Windströmungen, um sich mit Luft zu füllen und spendet Schatten, während zugleich vereinzelt schillernde Sonnenstrahlen zwischen den silbrigen Punkten auf seiner Textur hindurch sickern. Der Wald aus Luft schafft einen dynamischen öffentlichen Raum.

air forest Ein Sommernachtstraum

Das Design des pneumatischen Pavillons soll seine Umwelt spielerisch reflektieren, statt diese zu besetzen. Zwischen den 35 Pfeilern und 9 Himmelszelten lässt sich der Sommer sicherlich herrlich verbringen. Das Inflatable lässt sich einfach transportieren und ohne jegliche Stützen, Schrauben oder sonstiges Werkzeug aufbauen. Es braucht etliche Griller, um den Pavillon aus 1400 Quadratmetern Nylonstoff auszufüllen. Mass Studies konstruierten Air Forest für Denvers Dialog:City im letzten Sommer.
In der Nacht schaffen die leuchtenden Säulen eine verzaubernde Kulisse.

inflatable1 Ein Sommernachtstraum

Fotos by Sungpil Won und

Jason Walp

Via Arch Daily

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Garten Eden aus Filztaschen


Ein nackter Mann räkelt sich lasziv auf dem Chaiselounge, zwei ebenso splitterfasernackte Frauen spielen abwesend an Pflanzen, die scheinbar aus Wänden und Mobiliar sprießen. Meine erste Vermutung war, dass es sich hierbei um einen Dokumentarfilm handele, in dem das Sozialverhalten unter Beeinflussung halluzinogener Stoffe anhand studentischer Kommunen aus den 70er Jahren analysiert würde. Mein zweiter Tipp war, das Bild sei Anschauungsmaterial zum Langzeitexperiment “Garten Eden”, welches die Wirkung tropischer Pflanzenstoffe im Innenbereich als Stimuli teste.

woolypockets Garten Eden aus Filztaschen

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All you need is love


Ein bezauberndes Lookbook über die Liebe des Londoner Fotografen Chris Craymer, mit dem schlichten Titel “Romance”, zeigt keine Models, sondern echte Liebespaare in ganz persönlichen Momenten der Zweisamkeit.

Craymer wollte eine Kollektion aus Momentaufnahmen der Liebe  erstellen, die eines ausdrückt: “essentially emotional rather than intellectual or fashion led”.

Romance for me was the perfect vehicle to make pictures which can convey a number of emotions…I wanted to try to make pictures which could be for example sexy, funny, joyful and also powerful and even soulful.”

bookpage23 All you need is love

bookpage51 All you need is love

bookpage28 All you need is love

bookpage96 All you need is love

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Kinder, Essen ist fertig!


“Fill your desire for something long, juicy and flame-grilled with the NEW BK SUPER SEVEN INCHER. Yearn for more after you taste the mind-blowing burger…” . In den Burger Kings in Singapur läuft gerade eine  Promo-Aktion für den BK Super Seven Incher, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Aufblasbare Puppe isst Super Nine Incher (uups, war es nur ein Seven Incher) mit extra viel Mayo? Hunger bekommen? Lekker, subtil, humorvoll und kreativ schmeckt anders.

bksevenincher2 Kinder, Essen ist fertig!

Zielgruppe verfehlt?

Ein vermutlich sehr charmanter Teilnehmer der flickr-Gruppe hat folgenden Beitrag  geleistet: “If this were europe she’d probably have the sandwich jammed halfway down her throat. crazy feminist ideals…”. Weiterlesen >>>Kinder, Essen ist fertig!

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