Dolce Vita an der Spree


“Was ist falsch an diesem Bild?” oder “Vorsicht Falle” könnte der folgende Beitrag auch lauten, der aufklärerischer nicht sein könnte:

Wer den Unterschied zwischen “Kietz” und “Kiez” nicht kennt oder als Wohnungssuchender in Kreuzberg nicht in die Nähe des Potsdamer Platzes ziehen möchte, dem sei geraten den Post “Nützliche Tipps für Immobilienmakler” von Johnny Haeusler in Spreeblick zu lesen und sich gut vorzubereiten.

Noch zwiespältiger sind nur Ortsangaben wie „City-Nähe“, denn nicht selten meinen diese, dass man vom Objekt aus zwar die Spandauer Innenstadt (für Nicht-Berliner: Spandau gehörte mal gar nicht zu Berlin und sowohl die Spandauer als auch die restlichen Berliner bedauern, dass das irgendwann geändert wurde) innerhalb einer halben Stunde erreichen kann, wenn man über einen Privatjet verfügt, man jedoch ebenso gut, aber in kürzerer Zeit, nach Hamburg laufen könnte.

Und noch einer:

So steht das Attribut „repräsentativ“ als Synonym für „überteuert“, eine „stilvolle“ Immobilie ist außen frisch gestrichen (merke: nicht gestrichene Objekte sind „Klassiker mit Charme“, die haben also was, zum Beispiel Schimmel) und „individuelle“ Objekte „mit Flair“ verfügen über einen escheresken Grundriss.

Und bitte nicht vor der Wohnungsbesichtigung bei Betreten des Mahagoni ausgeschlagenen, historischen Aufzugs k…..

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