Es ist heiss - sehr heiss. Der August in Barcelona kann grausam sein. Keine Sangría kann die Schweisstropfen stoppen. Und der Strand ist ein unheilvoller Ort, möchte man in Ruhe dahinköcheln. Ruhe kann man woanders suchen. Stilvoll Schwitzen ist auf dem Gaudí Stuhl möglich. Der katalanische Architekt, der gerne in einem Atemzug mit Tapas, Paella, Sangría und Flamenco in Touristenführern genannt wird, konstruierte seine Baupläne, indem er in einem Model Ketten im Bogen von der Decke hängen liess. Er experimentierte mit der Länge der Schnüre und unterschiedlichen Gewichten. Die Schwerkraft kommt ins Spiel, im umgekehrten Spiegelbild auf der Bodenplatte ergibt das Seilpolygon so ein Model für eine natürlich stabile Form. Dieses logische und einfache Prinzip nutzte der niederländische Designer Bram Geenen, um ein Möbelstück im Rahmen des Furnistructure Projektes zu designen, das durch sein Leichtgewicht besticht. Nur ein einziges Kilo bringt der Gaudí Stuhl auf die Waage, ist damit recht funktional und high-tech-chic.



Quelle: Bram Geenen












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