Verrückte Doppelgänger “Google Street View” Welt


Statt mit Verbotsdebatten auf Google Street View zu reagieren, wie in Molfsee in Schleswig Holstein oder München, könnte man dem Auge der 360°-Panoramakamera auch etwas bieten. Schliesslich ist es eine herrliche Plattform der Selbstinszenierung, wenn man es geschickter anstellt als der Herr hier vor dem Videoshop für Erwachsene.

Erkannt haben das die beiden Künstler Robin Hewlett und Ben Kinsley, die gemeinsam mit den Bewohnern des Sampsonia Ways in Pittsburgh im Mai 2008 dem vorbeifahrenden Google-Vehikel einige Performances anboten, welche nichts mit dem Alltag gelangweilter Fenstersims-Kissen Gaffer gemein haben. Die aufgenommenen Street View Szenen sind seit Anfang November online - und demnach besitzt der Sampsonia Way eines der aufregendsten Strassenleben. “Street with a view” zeigt einen Marathon, einen Schwertkampf aus dem 17. Jahrhundert, eine Parade, verrückte Laboratorien, einen verirrten Bibo und eine fehlgeschlagene Rapunzel-Flucht.

Molfsee, wie wäre es mit einer kleinen Google Versöhnungsparade?

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