…still feels like summer


Nolan house from Drew Tyndell on Vimeo.

Song: `Don’t Think Twice, It’s All Right’ by Bob Dylan

Das Nolan Haus ist wohl einer dieser magischen Orte, gegen dessen Anziehungskraft man sich als Kind schon nicht wehren konnte. Das Haus einer ehemaligen Plantage im kleinen Ort Bostwick in Georgia, USA ist seit den 70er Jahren verlassen. Die Familie erbaute das groβe Wohnhaus Anfang 1900. Es ist umgeben von heruntergekommenen Scheunen und einem kleinen Lädchen auf der gegenüberliegenden Straβenseite, auf dessen Schild in verblichenen Schriftzügen der Name Nolan noch zu entziffern ist. “The Nolan House” bietet dank seines verwitterten Charmes das perfekte Setting für Romantiker, Verliebte und Fotografen.

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Der ländliche Südstaaten-Ort selbst mit seinen herunterbröckelnden Ziegelstein-Häuschen, die von viktorianischen Zäunen umgeben sind, und dem alten Hotel aus dem 19. Jahrhundert ist das passende Ausflugsziel, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen und auf nostalgische Entdeckungsreise zu gehen. Das Team von “Liebe Marlene” hat an einem sonnigen Herbsttag die Gunst der Stunde genutzt und einen bezaubernden Besuch des Nolan Hauses auf Film festgehalten. Das passende Vintage-Outfit ist in ihrem Store erhältlich.

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Life is better


Q-Tips Single “Life Is Better” mit Norah Jones aus dem Album “The Renaissance” - beim MC Winkel drauf gestoßen, der Norah Jones weniger gern mag als ich.

Das Video hat alles, was ein gutes Video braucht: Fliegende Blätter, Sterne, Hunde, ….

 

Fuβorgasmus


Gibts nicht? Doch, gibt es!  Wie kann man es am besten erklären…der Fuβorgasmus hat seine Popularität als Stilmittel in einschlägigen Hollywoodfilmen erlangt, die das Techtelmechtel nur andeuten, statt weitere Gliedmaβe explizit zu zeigen. Welches Körperteil ist unschuldiger als unsere Füsse?

Bianco Footwear .




 

Ein Sommernachtstraum


Wie sähe der perfekte Ort aus, um an einem lauen Sommerabend den Abend mit Freunden zu verbringen?

Unter freiem Himmel. Auf  grünem Grass. Sand unter den Sohlen wäre eine verlockende Alternative. Und wenn wir nach oben blicken, wölben sich silbrig schimmernde Kronen aus Luft über uns zu einem Dach, das sich im Wind wiegt und die Sonnenröte reflektiert. Träumerisch und zugleich futuristisch ist das Modell “Air Forest” von Mass Studies. Der Inflatable Pavillon absorbiert die Windströmungen, um sich mit Luft zu füllen und spendet Schatten, während zugleich vereinzelt schillernde Sonnenstrahlen zwischen den silbrigen Punkten auf seiner Textur hindurch sickern. Der Wald aus Luft schafft einen dynamischen öffentlichen Raum.

air forest Ein Sommernachtstraum

Das Design des pneumatischen Pavillons soll seine Umwelt spielerisch reflektieren, statt diese zu besetzen. Zwischen den 35 Pfeilern und 9 Himmelszelten lässt sich der Sommer sicherlich herrlich verbringen. Das Inflatable lässt sich einfach transportieren und ohne jegliche Stützen, Schrauben oder sonstiges Werkzeug aufbauen. Es braucht etliche Griller, um den Pavillon aus 1400 Quadratmetern Nylonstoff auszufüllen. Mass Studies konstruierten Air Forest für Denvers Dialog:City im letzten Sommer.
In der Nacht schaffen die leuchtenden Säulen eine verzaubernde Kulisse.

inflatable1 Ein Sommernachtstraum

Fotos by Sungpil Won und

Jason Walp

Via Arch Daily

Technorati Profile

 

Garten Eden aus Filztaschen


Ein nackter Mann räkelt sich lasziv auf dem Chaiselounge, zwei ebenso splitterfasernackte Frauen spielen abwesend an Pflanzen, die scheinbar aus Wänden und Mobiliar sprießen. Meine erste Vermutung war, dass es sich hierbei um einen Dokumentarfilm handele, in dem das Sozialverhalten unter Beeinflussung halluzinogener Stoffe anhand studentischer Kommunen aus den 70er Jahren analysiert würde. Mein zweiter Tipp war, das Bild sei Anschauungsmaterial zum Langzeitexperiment “Garten Eden”, welches die Wirkung tropischer Pflanzenstoffe im Innenbereich als Stimuli teste.

woolypockets Garten Eden aus Filztaschen

 

U can’t touch this


Hach, ich wäre zu gerne am Wühltisch gestanden, als die güldenen Jungs und Madels aus den Ecken dieses Shoppingcenters in L.A. flitzten, um dem Erfinder des Tanzes aller Tänze Tribut zu zollen. So ein schöner Flashmob.

Ganz echt ist der Flashmob denn wohl doch nicht, sondern eine ganz gewiefte Promotion für A&E’s Reality Show “Hammer Time”.

Übrigens, die Katalanen haben den Trendbraten schon vorher gerochen und tragen diese Sarouelhosen nicht nur zum Flashmob.

Break it down, oh-oh oh oh-oh oh-oh (2x).

 

Festival Ausrüstung


Der Festival Sommer beginnt und die Frage “Was zieh ich an?” dürfte den üblichen Kleiderschrankfundus überfordern, denn es geht ja hier nicht nur um “damit-man-mich-auch-gut-sehen-kann”, sondern auch um die Überlebensfähigkeit. Da ich mich selbst überzeugt habe, dass Männer in diesem Sommer nur in weißen Jumpsuits herumspringen sollten und so keine Chance für weite, bierbauch-verdeckende  T-Shirts mehr besteht, überspring ich hier mal die Kleiderfrage. Nur soviel: dieses Accessoire gehört nicht auf das Festival-Venue. Die naturverbundene, traditionelle Vorgehensweise wie damals in Woodstock wirkt da weniger lächerlich.

Zum Mädels-Survival-Package: Der Hippie-Vintage-Look hat sich bis heute bewährt, passt er doch am besten zu den schmutzigen Füßchen und den Graßbüscheln im Haar. Wer sich so schnell keine Zöpfe mehr wachsen lassen kann, greift zu diesem Shirt von Mision Misericordia.

 

Target Women: Dein Garten


Die Zielgruppe “Frauen” ist der Albtraum aller Werber. Gerade wenn es sich um “Lady things” handelt, erfordert es ein gewisses Feingefühl und eine diskrete Rhetorik, um das Produkt attraktiv erscheinen zu lassen.

Die Farbe Pink, Schleifen sowie weiche, pelzige Dinge wie Kätzchen oder Biber (”so soft and furry”) sind die Basiszutaten einer jeder gelungenen Kampagne. Und das Zauberwort echter Marketingprofis: natürliche Metaphern.

Best practice liefert  Wilkinson Sword Quattro mit dem Rasenmäher Song.

Die Werber Problematik analysiert Sarah Haskins in ihrer Serie  “Target Women” auf Infomania.

 

Dinge, die …


Das Video “Benutze Sonnencreme” kennt einige Weisheiten, die auf die Liste ” Dinge, die ich schon mit 20 hätte wissen sollen” gehören.

    In 20 Jahren, wenn du zurückblickt, wirst du wissen, du bist nicht so fett wie du es dir jetzt einbildest.
    Lies keine Beauty-Magazine, außer du willst dich häßlich fühlen.
    Bewahre Liebesbriefe auf, schmeiss deine Bankauszüge weg.
    Geh’ behutsam mit deinen Haaren um.
    Nimm Kalzium zu dir.
    Creme dich mit Sonnencreme ein.
    Sich sorgen ist so effektiv, wie mit Kaugummikauen eine Algebraische Gleichung lösen zu wollen.
    Denk nicht zu viel nach, tanze!
    Die interessantesten Menschen wissen mit 40 Jahren nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen möchten.

via Edna und Amo

 

The Dø hören und sehen


Was Frisches für die Ohren und dazu noch Potential zur Vorbildfunktion, das bieten die Sängerinnen Olivia Merilaht, Rachael Yamagata oder The Bat for Lashes Sängerin Khan: experimentell, andersartig, hübsch und intelligent.

thedothe do 01353232 The Dø hören und sehen

Aber eins nach dem anderen.

Helsinki und Paris zusammen gewürfelt klingt so: The Dø ist eine Indie-Folk Band bestehend aus dem Franzosen Dan Levy und der aus Finnland stammenden Olivia Merilaht. Der Komponist für Jazz- und Filmmusik und die Sängerin arbeiteten das erste Mal für den französischen Thriller “Empire of the Wolves” (2005) zusammen.

The Dø spielt mit den Genres, nimmt ein Baustück hier und da heraus und kreiert daraus etwas Neuartiges. Pop mit Electro, HipHop mit Folk: Die meisten Texte sind in English geschrieben, einen charmanten Folk-Rap verfasste Olivia sogar in finnisch. Die Verspieltheit spiegelt sich auch in ihrem Bandnamen wider, legt man die Interpretation von The Dø auf ihrer offiziellen Myspace Seite zu Grunde:

The first note on the standard musical scale is “do” which is the last note also, representing what’s new and what’s old, giving the musicians and artist the latitude & longitude to re-invigorate any musical genre, from blues, rhythm & blues, jazz, bebop, doowop & hip-hop, not to mention rock & roll, and eitherway to sing or play you’ve got to do it with your heart & soul.

Naheliegender ist die Erklärung , dass mit Dø die Initialien der beiden (Dan & Olivia) gemeint sind.

Sicherlich dauert es nicht lange, bis die ersten Björk Vergleiche aufkommen. Tatsächlich ist Olivia nicht nur musikstilistisch, sondern auch klamottentechnisch experimentierfreudig und eine wahre Inspiration.

Die Songs, wie “At Last” oder “On my Shoulder”, mit denen die Zwei bereits im vergangenen Jahr in Frankreich für Furore sorgten sind ab dem 17. April auf dem Debütalbum “A Mouthful” in Deutschland zu hören.

Der freier Download eines äußerst gelungenen Ministry of Sound Remixes des Songs “On my Shoulder” ist schon zu haben.

Das Video zur Single-Auskopplung:


Live hören und schauen in Deutschland:

15.05. Hamburg - Prinzenbar
16.05. Berlin - Magnet
17.05. Köln - Studio 672
18.05. Frankfurt - Brotfabrik
19.05. München - 59 to 1

 

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