6 Billion Others: Was macht dich glücklich?


Ich habe die letzte Woche in Marrakesch verbracht und staunte über die Welt und die Menschen dort, die ich mir, nur 2 Flugstunden von meinem derzeitigen Zuhause entfernt, nicht unterschiedlicher hätte vorstellen können. Doch existieren diese Unterschiede nur an der Oberfläche, sind wir uns am Ende ähnlicher als wir es zunächst auf den ersten Blick eingestehen können?

Gibt es etwas, dass die Menschen abseits der sprachlich, sozial, politisch oder geografisch auferlegten Grenzen vereint? Suchen wir am Ende alle nur dasselbe Glück?

Der französische Fotojournalist Yann Arthus-Bertrand bereiste für sein Projekt “6 Billion Others” die Welt auf der Suche nach einem kollektiven Bewußtsein. Sechs Filmemacher interviewten in 450o Stunden  6000 Menschen in 65 Ländern der Welt. Der brasilianische Fischer, der 112 Jahre alte Mann aus Kenia, der afghanische Bauer, der deutsche Künstler oder die tibetische Religionslehrerin reflektieren in Interviewportraits darüber, was sie zum Lachen bringt, was sie traurig macht, über Geld, Liebe, Familie, Ängste und ersten Kindheitserinnerungen. Die Antworten auf Fragen nach universellen Werten,  so unterschiedlich sie ausfallen mögen, provozieren eine Selbstreflektion, eröffnen neue Pespektiven und lassen uns in ihnen manchmal selbst wiedererkennen. Das bunte Patchwork lässt das Ganze durchschimmern, das sich hier umgekehrt erst in der Nähe offenbart. Die dokumentarischen Videoportraits sind zum Teil auf der Webseite “6 Billion Others” zusammengetragen.

Neugierde überbrückt schnell die Distanz, nicht zuletzt auch mit Hilfe der Close-Up Aufnahmen, die eine Intimität herstellen, welche uns veranlassen, aufmerksam zuzuhören. Das Projekt “6 Billion Others” hat ein Portrait der Menschheit geschaffen, das uns in seiner Vielfalt unsere Ähnlichkeit präsentiert.  Am Ende sind wir doch alle nur Menschen.

“We don’t choose, where we are born, we choose who we want to become,” so ein Bulgarier.

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Das Ziel des Projekts formuliert der Initiator so: “We have a need for major initiatives that aim to open the eyes of as many people as possible to the environmental and social problems that confront us all. Only collective awareness and a concerted effort will produce the changes that are needed. It’s time to act. It’s too late to be a pessimist”.

Über die  Webseite, ein demokratisches Sprachrohr, kann jeder an dem Projekt teilnehmen, indem er die Fragen beantwortet und seine individuellen Sichtweisen darlegt, so universell sie in der Gesamtheit sein mögen.

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Target Women: Dein Garten


Die Zielgruppe “Frauen” ist der Albtraum aller Werber. Gerade wenn es sich um “Lady things” handelt, erfordert es ein gewisses Feingefühl und eine diskrete Rhetorik, um das Produkt attraktiv erscheinen zu lassen.

Die Farbe Pink, Schleifen sowie weiche, pelzige Dinge wie Kätzchen oder Biber (”so soft and furry”) sind die Basiszutaten einer jeder gelungenen Kampagne. Und das Zauberwort echter Marketingprofis: natürliche Metaphern.

Best practice liefert  Wilkinson Sword Quattro mit dem Rasenmäher Song.

Die Werber Problematik analysiert Sarah Haskins in ihrer Serie  “Target Women” auf Infomania.

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Dinge, die …


Das Video “Benutze Sonnencreme” kennt einige Weisheiten, die auf die Liste ” Dinge, die ich schon mit 20 hätte wissen sollen” gehören.

    In 20 Jahren, wenn du zurückblickt, wirst du wissen, du bist nicht so fett wie du es dir jetzt einbildest.
    Lies keine Beauty-Magazine, außer du willst dich häßlich fühlen.
    Bewahre Liebesbriefe auf, schmeiss deine Bankauszüge weg.
    Geh’ behutsam mit deinen Haaren um.
    Nimm Kalzium zu dir.
    Creme dich mit Sonnencreme ein.
    Sich sorgen ist so effektiv, wie mit Kaugummikauen eine Algebraische Gleichung lösen zu wollen.
    Denk nicht zu viel nach, tanze!
    Die interessantesten Menschen wissen mit 40 Jahren nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen möchten.

via Edna und Amo

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Verrückte Doppelgänger “Google Street View” Welt


Statt mit Verbotsdebatten auf Google Street View zu reagieren, wie in Molfsee in Schleswig Holstein oder München, könnte man dem Auge der 360°-Panoramakamera auch etwas bieten. Schliesslich ist es eine herrliche Plattform der Selbstinszenierung, wenn man es geschickter anstellt als der Herr hier vor dem Videoshop für Erwachsene.

Erkannt haben das die beiden Künstler Robin Hewlett und Ben Kinsley, die gemeinsam mit den Bewohnern des Sampsonia Ways in Pittsburgh im Mai 2008 dem vorbeifahrenden Google-Vehikel einige Performances anboten, welche nichts mit dem Alltag gelangweilter Fenstersims-Kissen Gaffer gemein haben. Die aufgenommenen Street View Szenen sind seit Anfang November online - und demnach besitzt der Sampsonia Way eines der aufregendsten Strassenleben. “Street with a view” zeigt einen Marathon, einen Schwertkampf aus dem 17. Jahrhundert, eine Parade, verrückte Laboratorien, einen verirrten Bibo und eine fehlgeschlagene Rapunzel-Flucht.

Molfsee, wie wäre es mit einer kleinen Google Versöhnungsparade?

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IKEA lässt Hollywoodstars ausbilden


Välkommen! Der Herbst steht vor der Tür und das Verlangen nach Heimeligkeit und Schöttbullar wächst. Und wer könnte dieses besser stillen als unser aller Lieblings-Wohnphilosoph IKEA? Ein Besuch im schwedischen Möbelhaus lässt nicht nur das Wohnzimmer frischer erscheinen, denn  IKEA ist nicht einfach ein Vertreiber von Billy-Regalen und Innensechskantschlüsseln, sondern eine Lebenseinstellung.

Leider liegt mir noch keine soziologische Analyse der Wertvorstellungen des aktuellen IKEA-Katalogs vor, wer also an der Quelle sitzt…

Damit wir alle am gesunden Wir-Gefühl unser schwedischen IKEA-Familie teilhaben können, hier ein kleines Einführungsvideo zum Mitarbeitertraining. Um der kalten und grauen Welt Hollywoods zu entfliehen, sind einige Schauspieler in das IKEA Ausbildungszentrum geflüchtet. Dort erlernen sie die essentiellen Dinge des Lebens, wie  die richtige Zubereitung von Fleischbällchen, die Begrüssung von Kunden und das Überlebenstraining mit einem Innensechskantschlüssel. Vielleicht ist auch bald Paris Hilton im IKEA-Gelb unterwegs. Unter Easy to Assemble TV gibt es noch mehr praktische Ratgeber- und Trainingsvideos. Willkommen in der Welt von IKEA.

We are Family!

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Der Sonne entgegen….


Ferienzeit ist die schönste Zeit, wer erinnert sich nicht gerne zurück an die guten alten Zeiten, in denen niemand von Billigfluggesellschaften sprach und das Auto noch das erste Fortbewegungsmittel  für einen gediegenen Familienurlaub war? Die Kinder amüsierten sich auf den Rücksitzen mit Reisespielen, die in der Lage waren die Endlosschleife “Sind wir schon da?” für Minuten zu stoppen. Und der einzigartige Geruch aus Vorfreude, Kekskrümeln und Sonnenmilch im Familienkombi, der noch Wochen später auf dem alltäglichen Feierabendstau Urlaubserinnerungen hervorrief. Diejenigen, denen der Kombi zu spiessig war, machten ‘ne kleine Tour in ihrem Manta. Legenden, die nun Jahre später aufgeklärt werden, aber nie ihren wahren Glanz verlieren.

Moment, warum sitzt du eigentlich vorm Internet -  du bist allein zu Hause zurückgeblieben?

Kleiner Tipp: hier könntest du bald liegen - Gran Canaria. Pack die Badehose ein und ab dafür - vorher bitte noch lesen was du machen musst. Oder wirf einfach einen Blick auf meinen letzten Post.

Und als kleines Schmankerl nun für die Verlassenen, die zwar mit ihren blassen Nasen auf keiner Poolparty glänzen können, dafür aber mit ihrem Wissen: Der Manta - die wahre Geschichte mit Starauftritt von Karl Dall - erschreckende Neuigkeiten.

Du bist ja immer noch da! Jetzt wird aber abgeschaltet!

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Tausche Ex-Freund gegen hübsche Wohnung


Also, ich bezweifle ja stark, dass ein wenig durchtrainierter und darüber hinaus noch charakterlich wenig attraktiver, wenn auch junger Mann bei diesem Tauschhandel hilfreich sein könnte. Dafür bekommst du höchstens nen 50er Jahre Sozialbau mit schlechter Verkehrsanbindung am Stadtrand. Verstehe ja, dass der Ex so kurz nach der Trennung nicht die günstigste Bewertung bekommt - aber der Wohnungsmarkt ist hart, und da muss schon Besseres geboten werden als Scheisse am Schuh.

Wenn er Dir dennoch zu einer hübschen Wohnung auf der Schanze verholfen haben sollte, lass es mich wissen. Und dann kannst du dich auch wieder mit ihm versöhnen. Das mit dem Schuheabputzen wäre doch mal ne Sache, an der man gemeinsam arbeiten könnte.

Viel Glück!

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Hier ein wichtiger Nachschlag: Wer die junge Dame kennen lernen möchte: MC Winkel hat die Telefonnummer!

UND er hat angerufen! Was er nun mit dem Ex-Freund machen sollte, den er im Tauschgegen seine Pseudo-Schanzen-Wohnung erhalten würde, war ihm noch nicht klar. Aber im PODCAST erfahren wir, wie das denn nun wirklich war, diese Sache mit der Sch…..

Danke!

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Berlin goes Chic


Berlin wandelt sich zur Elbchaussee mit italienischem Flair - ungewollt. Inmitten von Plattenbau und Kreuzberger Multikulti-Alternativ Szenekiez schiessen Luxuswohnungen aus den Berliner Baulücken. Italienische Regisseure dienen als Namensgeber des unbekannten neuen “High-End-Komforts” mit “höchstem Anspruch”, für den der Berliner erst noch Worte finden muss. Wahrscheinlich würde “Yuppie”  eines davon sein. Ein anderes, das sich noch stärker nach Abwertung anfühlt, würde wohl folgen.

Die Fellini Residences – der Versuch, italienische Lebensart in Berlin zu etablieren, scheint etwas zu ehrgeizig. Mutig dennoch. So Fazit des Berichts  zur Penthouse-Besichtigung der FAZ: das „Palladio“, ein Neubau an der Ecke von Niederwallstraße und Kleiner Leipziger Straße. “Es ist nicht einfach, einen auf Beverly Hills oder Fiesole zu machen, wenn die Welt, auf die man schaut (und irgendwie geht es bei Dachterrassen ja immer um den schönen Blick) so gar nicht mitmachen will.

Dolce Vita an der Spree, ein Hauch von Elbchausee, neuer Altbau-Charme – doch egal mit welchen Schlagworten man den Berliner auch bezirzt – er traut dem Braten nicht.
Angst mischt sich in die Berliner Luft. Vielleicht würde sich die Luft wieder etwas reinigen, wenn dem Berliner nicht ständig die Vorstellung aufgedrückt würde, er müsse sich als Italiener verkleiden. Das liegt
ihm nämlich garnicht. Entdecken Sie Italien mitten in Berlin? “Warum sind se denn in Berlin, koofen se sich n Fluchticket und denn ab dafür”, würde die Berliner Schnauze auf diese Aufforderung der Fellini Residences wohl antworten. Doch wen juckts?
Die Häuser seien nicht gerade für die sozial Schwächsten konzipiert, wie es der frühere Senatsbaudirektor Hans Stimmann vorsichtig formuliert. Verkaufspreise zwischen 4500 und 7000 Euro pro Quadratmeter, teilweise sogar 9500 Euro locken die finanzkräftige Elite aus Botschaftsangehörigen, Geschäftsleuten und Kulturschaffenden an. Viele kommen aus dem Ausland. Zum Beispiel aus Skandinavien, Großbritannien, Irland und Israel.
Ende 2009 entstehen zehn Stadtvillen, jede mit Tiefgarage, mit Portier und dezenter Videoüberwachung – der Diplomatenpark von Groth.

Nach langen Jahren des Jubels um Berlin als kreative, junge und undefinierte Hauptstadt mit vielfältigen Möglichkeiten, die in fertigen Städten bereits verbaut sind, ist der Hype angekommen. Das Allensbach-Institut erstellten Studie habe sich Berlin als besonders attraktives Pflaster erwiesen: Fast jeder Vierte wolle am liebsten selbst in Berlin wohnen, habe die Befragung des einkommensstärksten Viertels der deutschen Bevölkerung ergeben. Und viele würden ohnehin gern in Immobilien investieren.

Alle wollen nach Mitte: 3,5 Milliarden Euro wurden dort investiert. Dicht gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf, wo Grundstücke und Immobilien im Wert von 2,6 Milliarden Euro gehandelt wurden. In den neuen hippen Szenekiezen Friedrichshain-Kreuzberg und in Pankow/Prenzlauer Berg sind immerhin 1,1 Milliarden geflossen.

Und was wollen die Berliner?

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Langeweile? Verkaufe dein Leben!


Ian Usher ist kein Freund von halben Sachen - das Beziehungsaus nach 12 Jahren war Auslöser für den Entschluss, sein Leben in dem Internetauktionshaus ebay zu verkaufen. Nicht nur sein Haus in Perth im Wert von 420.000 US Dollar mit allem, was sich darin befindet, sondern auch sein Job und seine Freunde sind Teil des Angebots. Mit dem Erlös für sein altes Leben, möchte er einen Neuanfang starten - seine Zukunftspläne richten sich nach dem Höchstgebot am 29. Juni.

homeopensign Langeweile? Verkaufe dein Leben!

Dieses müsste also höher ausfallen als 2001, als ein amerikanischer Student seine Seele versteigern wollte. Das Höchstgebot lag bei 400 Dollar, bevor Ebay das Angebot löschte. Aber wer will auch schon eine Seele, wenn er ein ganzes Haus haben kann?

Wer will mitmachen?

Und wer eine mildere Form der Beziehungsverarbeitung bevorzugt - macht hier mit!

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Verfluchter Hotelkomplex in Taiwan


taiwan Verfluchter Hotelkomplex in Taiwan

An der Nordküste von Taiwan in dem kleinen Ort San-Zhr Pod Village verfällt ein hyper-futuristischer   Hotelkomplex. Dem Anblick haftet ein post-apokalyptischer Beigeschmack an.

Und die Geschichte zu diesem Ort hat einen echten Gänsehaut-Effekt:
die Apartments sind in den 60er Jahren im Auftrag der Regierung konstruiert worden. Der Architekt der Gebäude, deren Form an Ufos erinnert, ist unbekannt. Lokale Zeitungen berichteten zu dieser Zeit, dass es während der Bauarbeiten gehäuft zu Unfällen kam, bei denen Arbeiter ihr Leben verloren.

Als sich die Nachricht verbreitete, blieben Gäste aus, der Komplex war von da an ein verlassener Ort. Seit dieser Zeit hausen hier die verlorenen Seelen der verstorbenen Arbeiter, die dazu verdammt sind dort zu verweilen - so sagt es die Legende.

Die Konstruktion ist unfertig und wird es auch bleiben, denn die Menschen sind dem Aberglauben verfallen - niemand möchte dem verfluchten Komplex zu nahe kommen. Ein Abriss ist allerdings auch unmöglich, da die Zerstörung der Heime verlorener Seele in der asiatischen Kultur ein Tabu ist.

Der Fotograf Craig Ferguson schoss trotz aller Warnungen Einheimischer diese wunderbaren Fotos.

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