Live large: Vintage Wohnwagen


Als kleiner Junge träumte er von mehrstöckigen Baumhäusern. Heute lebt er nicht nur auf knapp 15 Quadratmetern, sondern arbeitet auch hier - und das gemeinsam mit seiner Freundin. Zugegeben, es fällt leichter sich auf so beengtem Raum einzurichten, wenn man den Strand von Santa Barbara direkt vor der Wohnmobiltür hat.

airst ext Live large: Vintage WohnwagenHofmann ist Architekt und hat entdeckt, wie man aus wenig viel macht. Viele Dinge lenken ab. Sein minimalistischer Ansatz ist nachahmenswert, gerade die vollgestopften Kellerräume sollten uns überdenken lassen, wieviel wir tatsächlich benötigen.

airst counter bathsink Live large: Vintage Wohnwagen

airst beforetext Live large: Vintage Wohnwagen

airstream ca 300x220 Live large: Vintage WohnwagenEin Raum, der allein einem Zweck dient, ist für ihn die reinste Verschwendung. Die Verwandlung des nostalgischen 70er Vintage Airstream Wohnwagens ist durchdacht und orientiert sich ästhetisch an der amerikanischen Moderne. Dabei hat Hofmann versucht, das zu nutzen, was er vorfindet.

Auf seinem Blog verrät er 10 Vorteile kleiner Wohn- und Arbeitsräume (auf Rädern). Außerdem hat der Nachfahre deutscher US-Einwanderer 14 deutsche Sprichwörter zusammengestellt, die als Fahrplan auf der “Road to Reducing” hilfreich sein können.

via BTD

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Chanel animiert


Puder, Gloss und Kajalstift haben auch ein Leben. Zumindest im Modehaus Chanel! Viel zu hübsch, um einfach nur seine Zeit auf der Ablage zu fristen, das Makeup-Kit kann mehr. Die Lippenstifte reihen sich in dem Animationsfilm von Peter Philips, Global Creative Director Makeup, aber nicht zum Ringeltanz auf, um ein Doppel-C zu formieren. Das wäre zu naheliegend.

chanel Chanel animiert

Die neue Kollektion der Makeup Luxusprodukte präsentiert sich stattdessen als Roboter, Spinne, Sonnengott….und Coco Chanel.  ”Here comes the Beauty Pack” ist andersartig und clever. Philips lieferte nicht nur die Idee, sondern auch die technischen Zeichnungen zum Animationsfilmchen. Doch was die Musik betrifft, hat der belgische Kreative nachgegeben:“If it were up to me it would have been disco”.

Via Nowness

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Octopus zum Kuscheln


Lang ist’s her und der Sommer vorbei, vorbei, vorbei…

Sang- und klanglos und ohne viel Klimbim habe ich hier eine Pause eingelegt, in der ich mich auch von Barcelona verabschiedet habe.

Der Kälteschock steckt mir noch in allen Gliedern. Die Snug Tentakelkuscheldecke könnte mir über den Mangel an wintertauglichen Klamotten in meinem Kleiderschrank hinweghelfen und das Heimweh spürbar lindern.

Der Winterschlafüberwurf ist wie gemacht für  kalte, graue Tage und bietet viel Bewegungsfreiheit und Flexibilität. So können sich die Hände auf dem Weg nach draußen nicht in einer Sackgasse verirren. Der eine oder andere Überraschungseffekt beim Rausschnellen der “Fangarme” ist vorprogrammiert.

snug in 295x300 Octopus zum Kuscheln

Patricia Yasmin Graf hat sich die Kuscheldecke der besonderen Art ausgedacht. Ebenso wie den Wooligan, denn was raus geht, geht schliesslich auch rein: wer die Füsschen beim Warten auf den Frühling warm halten und dabei originell sein möchte, nimmt einfach Platz auf dem Fußwärmehocker.

wooligan 295x300 Octopus zum Kuscheln

Ich wollt’ ich wär unten im Meer, ja im Garten eines Kraken möcht ich sein.

Fotos: www.deelight.biz



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Wild thing


Wenn ich wiedergeboren werden sollte, dann bitte als Grüne Schildkröte - das war mein erster Gedanke, als ich zum ersten Mal die erstaunlichen Fotografien von Wellenfanatiker und Surfer Clark Little sah. Honu, wie sie die Einheimischen rufen, macht sich jeden Tag auf den Weg nach Laniakea Beach in Hawaii, wo sie reichlich Seetang futtert und ein Nickerchen unter den wärmenden Sonnenstrahlen macht, bevor sie sich wieder in die Wellen stürzt, um sich von ihnen sanft nach Hause tragen zu lassen. Dabei kennt Honu alle gewieften Surftechniken, welche ihr einen geschmeidigen Wellenritt bereiten: smooth dude!

schildi1 Wild thing

Honu ist ein angenehmer und unaufdringlicher Meeresbewohner, dessen Heimreise im Sog der Welle Surf-Fotograf Little auf Film festhalten konnte.

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Neue Versprechen


Während wir darüber sinnieren, wie die Zukunft aussehen könnte, bemerken wir nicht, dass sie bereits angefangen hat.

Bisher dienten technologische Produkte der Steigerung von Effizienz und Effektivität. An vorderster Front malen Produktdesigner nun eine düstere Zukunft, in der sich der Einsatz von Technologie auch auf die Befriedigung emotionaler Grundbedürfnisse der Menschen erweitert.

Der deutsche Designer Stefan Ulrich entwirft in seiner Arbeit „Neue Versprechen“ eine Vision, die anhand des amorphen Roboters „Funktionide“ veranschaulicht, wie neue Technologien die Beschaffenheit von Produkten und die Interaktion mit diesen in der Zukunft verändern könnte.

Die Vereinsamung als Konsequenz der modernen Arbeitswelt und ihren unmenschlichen Anforderungen ist dabei Ausgangspunkt für die Generierung von „lebenden“ Produkten wie der Funktionide, die die emotionale Leere erleichtern sollen. Aktive Materialen wie Elektroaktiven Polymere (EAP), auch bekannt als künstliche Muskeln, erweitern die Dimensionen unserer Produktwelten.

dznthesisfunktionide18 Neue Versprechen

„Der globale Jobnomade vereinsamt, und seine Gefühlswelt droht zu verflachen.“


Freie Flächenverformung, aktive Membranen und taktile Oberflächen könnten ermöglichen, sich bewegende Oberflächen und Körper zu gestalten, die wie belebt erscheinen.
Der Funktionide ist eine formlose weisse Gestalt, die sich gleich einer Raupe selbstständig durch den Raum bewegt und sichtbare Atmung simuliert.
Das Objekt reagiert auf Licht, Bewegung und Schall, so kann der Funktionide auf unterschiedliche Gemütszustände reagieren und zeigt dabei Unberechenbarkeit, wenn man so will menschliche Fehlerhaftigkeit.

Wie der Feierabend eines Tages aussehen könnte, zeigt das Video.

Funktionide Part II from eltopo on Vimeo.

Ob der Roboter immer nur der Ersatz bleiben oder die Lösung sein wird, zeigt die Zukunft.

Via

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Kinder, Essen ist fertig!


“Fill your desire for something long, juicy and flame-grilled with the NEW BK SUPER SEVEN INCHER. Yearn for more after you taste the mind-blowing burger…” . In den Burger Kings in Singapur läuft gerade eine  Promo-Aktion für den BK Super Seven Incher, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Aufblasbare Puppe isst Super Nine Incher (uups, war es nur ein Seven Incher) mit extra viel Mayo? Hunger bekommen? Lekker, subtil, humorvoll und kreativ schmeckt anders.

bksevenincher2 Kinder, Essen ist fertig!

Zielgruppe verfehlt?

Ein vermutlich sehr charmanter Teilnehmer der flickr-Gruppe hat folgenden Beitrag  geleistet: “If this were europe she’d probably have the sandwich jammed halfway down her throat. crazy feminist ideals…”.

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U can’t touch this


Hach, ich wäre zu gerne am Wühltisch gestanden, als die güldenen Jungs und Madels aus den Ecken dieses Shoppingcenters in L.A. flitzten, um dem Erfinder des Tanzes aller Tänze Tribut zu zollen. So ein schöner Flashmob.

Ganz echt ist der Flashmob denn wohl doch nicht, sondern eine ganz gewiefte Promotion für A&E’s Reality Show “Hammer Time”.

Übrigens, die Katalanen haben den Trendbraten schon vorher gerochen und tragen diese Sarouelhosen nicht nur zum Flashmob.

Break it down, oh-oh oh oh-oh oh-oh (2x).

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HOME - Unser Zuhause von oben


Der Welt-Umwelttag der Vereinten Nationen (UN) am 5. Juni ist Anlaß für die Weltpremiere des neuen Films von Yann Arthus-Bertrand. Es ist das erste Mal, dass ein Spielfilm gleichzeitig in mehr als 50 Ländern veröffentlicht wird.

Bisher einmalig ist auch, dass der Film nicht nur im Kino, sondern zeitgleich im Fernsehen, im Internet, auf DVD/Blue-ray und auf Freilicht-Bühnen am Eifelturm in Paris oder im Central Park in New York  zu sehen ist. Weiter sind über fünf Google Maps „Layers“ zugänglich, welche von Usern erstellte Inhalte, Informationen über die Veranstaltungsorte der Events und Aufklärungsmaterial anbieten.

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Sag mir, wo die Blumen sind oder Guerilla Gardening


Eine besonders geeignete Beschäftigung zur Unterhaltung in der Krisenzeit ist das Guerilla Gardening. Es ist umsonst und drückt Protest aus,  kanalisiert in grünen Bahnen, gesäumt von Sonnenblumen.

Teufelchen und Engelchen halten beim Guerilla Gardening Händchen, ist es auf der einen Seite ein Weg, den eigenen Lebensraum aufzuwerten und auf der anderen illegal und per Gesetz Sachbeschädigung. Die Flächen der grünen Attacke sind öffentlicher Raum: Verkehrsinseln, Bürgersteige und sonstige vergessene Flecken im urbanen Beton-Einerlei. Dies befördert das sonst so friedvolle Gärtnern zum Guerilla Akt, denn es macht ebensolche Taktiken notwendig, um erfolgreich zu sein. Vom verführerischen Flair abgesehen, könnte man eigentlich meinen, der Schreber-Garten erobere den öffentlichen Raum. Schließlich haben die kriegerischen Gärtner genauso die Selbstversorgung im Hinterkopf wie ihre weniger hippiesken Vorgänger. Auch der Revoluzzer träumt von der Zucchini-Ernte - nur vor dem Hotel Atlantik.

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6 Billion Others: Was macht dich glücklich?


Ich habe die letzte Woche in Marrakesch verbracht und staunte über die Welt und die Menschen dort, die ich mir, nur 2 Flugstunden von meinem derzeitigen Zuhause entfernt, nicht unterschiedlicher hätte vorstellen können. Doch existieren diese Unterschiede nur an der Oberfläche, sind wir uns am Ende ähnlicher als wir es zunächst auf den ersten Blick eingestehen können?

Gibt es etwas, dass die Menschen abseits der sprachlich, sozial, politisch oder geografisch auferlegten Grenzen vereint? Suchen wir am Ende alle nur dasselbe Glück?

Der französische Fotojournalist Yann Arthus-Bertrand bereiste für sein Projekt “6 Billion Others” die Welt auf der Suche nach einem kollektiven Bewußtsein. Sechs Filmemacher interviewten in 450o Stunden  6000 Menschen in 65 Ländern der Welt. Der brasilianische Fischer, der 112 Jahre alte Mann aus Kenia, der afghanische Bauer, der deutsche Künstler oder die tibetische Religionslehrerin reflektieren in Interviewportraits darüber, was sie zum Lachen bringt, was sie traurig macht, über Geld, Liebe, Familie, Ängste und ersten Kindheitserinnerungen. Die Antworten auf Fragen nach universellen Werten,  so unterschiedlich sie ausfallen mögen, provozieren eine Selbstreflektion, eröffnen neue Pespektiven und lassen uns in ihnen manchmal selbst wiedererkennen. Das bunte Patchwork lässt das Ganze durchschimmern, das sich hier umgekehrt erst in der Nähe offenbart. Die dokumentarischen Videoportraits sind zum Teil auf der Webseite “6 Billion Others” zusammengetragen.

Neugierde überbrückt schnell die Distanz, nicht zuletzt auch mit Hilfe der Close-Up Aufnahmen, die eine Intimität herstellen, welche uns veranlassen, aufmerksam zuzuhören. Das Projekt “6 Billion Others” hat ein Portrait der Menschheit geschaffen, das uns in seiner Vielfalt unsere Ähnlichkeit präsentiert.  Am Ende sind wir doch alle nur Menschen.

“We don’t choose, where we are born, we choose who we want to become,” so ein Bulgarier.

northernindia kopie2 6 Billion Others: Was macht dich glücklich? window kopie 6 Billion Others: Was macht dich glücklich?

Das Ziel des Projekts formuliert der Initiator so: “We have a need for major initiatives that aim to open the eyes of as many people as possible to the environmental and social problems that confront us all. Only collective awareness and a concerted effort will produce the changes that are needed. It’s time to act. It’s too late to be a pessimist”.

Über die  Webseite, ein demokratisches Sprachrohr, kann jeder an dem Projekt teilnehmen, indem er die Fragen beantwortet und seine individuellen Sichtweisen darlegt, so universell sie in der Gesamtheit sein mögen.

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