…IKEA sperrt Nils ein


Das schwedische Möbelhaus mal wieder: Ich weiss nicht wie, aber IKEA hat Nils in einen kargen Raum gesperrt und lässt ihn über Kameras beobachten.

Ob hier ein psychologisches Experiment von uns per Livestream beobachtet werden darf oder ob es sich um eine choreografierte Kampagne handelt, ist dabei nicht so klar. Nils ist ganz allein, aber jeder kann ihn anrufen oder ihm schreiben…auch per Post. Nils muss also nicht ganz ohne Interaktion auskommen.

Aber was sollte ich ihm sagen: Vielleicht kann man Nils Anweisungen geben, wie “Kopfstand und Lachen”. “Junge, halt durch. Bald ist September.” Nils wartet nämlich auf den September. Dann ist die Sperrfrist wohl rum. Aber er wartet nicht, um seine Blässe über Sauerstoffaufnahme zu vertreiben. IKEA spekuliert darauf, dass das arme Wesen nach ausreichender Isolation und Entzug von visuellen Reizen vollends auf den neuen IKEA Katalog 2009 abgeht und wir ihm dann beim Einräumen zusehen können. Na, ob das klappt? Hier kann man Nils besuchen.

www.warte-bis-september.de

Und an IKEA: Ich hätte eigentlich statt Nils auch viel lieber MC Winkel die Schwedenflagge auslegen sehen.
Inspiration fürs Nils-Anweisungen-geben findet man auf der schwedischen IKEA Seite Kom ini Garderoben
Gefunden beim Stylespion

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Achtung Kamera: Google Streetview in Berlin unterwegs


Google Streetview lichtet Augenzeugenberichten zufolge gerade die Strassenzüge Berlins ab. Mit seinen acht Kameras und den drei Laser-Scannern tuckerte der schwarze Kleinwagen bei Schönwetter über den Kreuzberger Mariannenplatz. Damit bietet die Kartensicht dem Benutzer die Möglichkeit, ganze Straßenzüge virtuell entlang zu laufen und sich dabei Häuserfassaden anzuschauen.

Nachdem die Google Streetview-Autos bereits in halb Europa unterwegs waren (UK, Frankreich, Spanien, Italien…) wird nun auch die deutsche Hauptstadt gescannt. Die ersten europäischen Strassenbilder, die der Strassenansichtdienst bereitstellte, zeigen die 21 Etappen der Tour de France aus der Fussgängerperspektive.

Trotz Googles Ankündigung Autokennzeichen und Gesichter unkenntlich zu machen, neben Sicherheitsbedenken fürchten viele die Persönlichkeitsrechte durch Googles panoptischen Blick gefährdet. Richtige Gesichter an falschen Orten? Die Google Schnappschüsse veröffentlichen Szenen des urbanen Alltags, die nicht für alle Passanten vorteilhaft ausfallen. Vorlagen für solche Szenen möchte wohl niemand liefern. Benehmen, Anstand und ein freundliches Lächeln sind also auf Berlins Strassen in den nächsten Tagen geboten.

googleview berlin Achtung Kamera: Google Streetview in Berlin unterwegs

Ein falscher Eindruck könnte immerhin entstehen, wenn man diesen Mann in dieser Strassenansicht vor dem Büchladen für Erwachsene sieht - harmlos dagegen die Beschwerde einer Katzenbesitzerin in Kalifornien, die beim Ausprobieren der neuen Ansicht feststellte, dass auf dem Foto ihres Hauses in Oakland auf dem Fensterbrett im zweiten Stock sogar die Katze Monty zu erkennen ist.

google Achtung Kamera: Google Streetview in Berlin unterwegs

Wie weit die Augen des Riesen in unsere Vorgärten oder sogar Wohnzimmer schielen, lässt vielen beim Gedanken einen Schauer über den Rücken laufen.

Ab wann die Berliner im Internet nach ihren Fotos in der virtuellen Stadtansicht suchen können ist noch unklar.

Solange sollte dieses Fotoalbum der lustigen Google-Familie genug Warnung sein. Bitte Lächeln!

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Verfluchter Hotelkomplex in Taiwan


taiwan Verfluchter Hotelkomplex in Taiwan

An der Nordküste von Taiwan in dem kleinen Ort San-Zhr Pod Village verfällt ein hyper-futuristischer   Hotelkomplex. Dem Anblick haftet ein post-apokalyptischer Beigeschmack an.

Und die Geschichte zu diesem Ort hat einen echten Gänsehaut-Effekt:
die Apartments sind in den 60er Jahren im Auftrag der Regierung konstruiert worden. Der Architekt der Gebäude, deren Form an Ufos erinnert, ist unbekannt. Lokale Zeitungen berichteten zu dieser Zeit, dass es während der Bauarbeiten gehäuft zu Unfällen kam, bei denen Arbeiter ihr Leben verloren.

Als sich die Nachricht verbreitete, blieben Gäste aus, der Komplex war von da an ein verlassener Ort. Seit dieser Zeit hausen hier die verlorenen Seelen der verstorbenen Arbeiter, die dazu verdammt sind dort zu verweilen - so sagt es die Legende.

Die Konstruktion ist unfertig und wird es auch bleiben, denn die Menschen sind dem Aberglauben verfallen - niemand möchte dem verfluchten Komplex zu nahe kommen. Ein Abriss ist allerdings auch unmöglich, da die Zerstörung der Heime verlorener Seele in der asiatischen Kultur ein Tabu ist.

Der Fotograf Craig Ferguson schoss trotz aller Warnungen Einheimischer diese wunderbaren Fotos.

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Es ist Montag…


Es ist wieder Montag. Montag! Yay! Monday!

Ein ganz normaler Montag. Ohne Rosen.  Bin weder in Rio, noch in Kölle. Von wegen “Helau, Alaaf”.

Wer zum montäglichen Chakka-Schrei nicht bereit ist bekommt Starthilfe, ja sogar Inspiration. Das Online-Lifestyle-Art-Magazine “Yay! Monday!” bietet einen reinen Augenschmaus, der die grauen Zellen nicht mit überflüssigem Text belastet. Das Blog präsentiert immer Montags eine kleine und feine Auswahl ausgesuchter Links zu den Themen Fotografie, Design und Kunst, welche es mit einem grafischen Teaser anpreist.

An diesem Montag lautet die Empfehlung das Video “Frozen Grand Central Station”. Die Menschen inmitten des hektischen Treibens des New York Bahnhofs erfrieren plötzlich in ihren Bewegungen. Schätzungsweise war es Montag.

Yay! Monday!

Frozen Grand Central from ImprovEverywhere on Vimeo.

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Sehen wie der Terminator


Mit Kontaktlinsen der Zukunft sieht man nicht nur besser, sondern auch „mehr“. Ein eingesetztes virtuelles Display erweitert das natürliche menschliche Sichtfeld um die erwünschte Datenmenge. Anwendungsgebiete für die Linse sind z.B. integrierte Displays, die für Piloten aber auch im Spielesektor eingesetzt werden können. Reale und virtuelle Welt legen sich „übereinander“.

Sehen wie der Terminator: in dem Video „Augmented Reality“ zeigen Wissenschaftler, wie unsere Wahrnehmung mit Informationen angereichert wird. Nur die klobigen Headsets wären mit den Kontaktlinsen aus der Mode und überflüssig.

Die High-Tech Linse nennt man bionisch, da sie elektronische Schaltkreise enhält, die nach dem Prinzip der Selbstorganisation aus organischen Substanzen aufgebaut sind. Die einzelnen Bausteine sind so entworfen, dass sie sich nur auf eine Weise zusammenfügen können, nämlich die funktionstüchtigste. Auf einer Fachkonferenz, der Electrical and Electronics Engineers in Tucson, Arizona, USA wurde die bionische Kontaktlinse vorgestellt. Das Team aus Wissenschaftlern der Universität Washington entwickelte auf Grundlage der Nanotechnologie so leichte und winzig-kleine Bausteine, dass diese sich fast unmerklich wie ein feines Pulver auf der sensitiven Oberfläche einer Kontaktlinse verteilen und an der entsprechenden Stelle andocken. Jede Komponente ist dünner als ein einzelnes Haar und daher nicht sichtbar. Mit einer Kombination aus Solar und Funk werden die Linsen mit Energie versorgt.

“Die Leute finden wahrscheinlich alle möglichen Anwendungen dafür, an die wir noch gar nicht gedacht haben”, sagte Projektleiter Babak Parviz. Mal überlegen… Web-on-the-walk-Surfing, Filme in der U-Bahn schauen, Online-Shopping während der Arbeit, durch die Wand sehen?

Hasta la vista!

Via National Geographic und Friedemann

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Nachbarschafts - Überwachungssystem


Google StreetView zeigt uns die Welt. Google hat kleine orange Männchen engagiert, um uns durch die Straßen von San Francisco oder Las Vegas zu führen. Dank einer 360 Grad-Ansicht mit einfacher Navigation plus Zoom- und Steuerfunktion sind außergewöhnliche Einblicke möglich.

Google Maps ist nur ein paar Klicks entfernt ….Spürst Du den Atem auf Deiner Schulter?


Die seltsamsten Aufnahmen werden u.a. hier http://streetviewr.com/ zusammengestellt. Es gilt sich zu benehmen. Finger aus der Nase.

Google Maps - demnächst live und direkt auch aus Deinem Wohnzimmer.
Watch your Back!

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Über Brandmauern und warme Füße


planung 75 Über Brandmauern und warme Füße

»Eine Wand hat Physiognomie und Charakter, und wenn sie auch kein Fenster enthält und nichts, was ihren Zusammenhang mit Lebendigem sonst offenbaren könnte, als höchstens die Reklametafel einer Schokoladenfabrik, dazu bestimmt, sich durch die Plötzlichkeit ihres Aufblitzens unauslöschlich (gelb und blau) festzusaugen in der Erinnerung.«, so verteidigt in den 20er Jahren der Journalist Joseph Roth das Medium Brandmauer als Werbefläche gegen den Vorwurf der ästhetischen Schändigung.

Die auf Fernwirkung ausgelegten, großflächigen Reklamebilder auf hohen Brandmauern haben Geschichte. Die Idee ist nicht neu, doch anders interpretiert: Architekten und Künstler wollen Berlins Mauern hübscher machen und dabei auch noch der globalen Erwärmung entgegenwirken. Das Konzept lautet Klimaschutz durch kreative Fassadengestaltung.


Überdimensionale Engel, Heizkörper-Installationen oder Rasen-Schachfelder, Wohnzimmertapetenmuster oder ganze Fußballfelder erblühen auf dem grauen Putz. Ich bitte darum, durchzuklicken und zu staunen: Brandmauer.

Die hübsch gestalteten Mauern halten auch die Füße auf der Straße puschelig warm, dass wusste man schon damals:

“Erzähle auf den Plakaten keinen Roman, denn niemand
will sich auf der Straße kalte Füße holen”, so Ernst Growald (1910).

Einen Blick auf die Strategien der Werbekunst im Katalog der gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin.

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Ausstellungsraum Straße


Manche sprechen von Sachbeschädigung und Vandalismus, andere von Kunst. Einige nennen es die Rückeroberung des urbanen Raums, andere wiederum schimpfen über die “Reviermarkierungen inkontinenter Hunde”. Qualität und Ausdruck von Tags, Stencils, Sticker und Co ist so vielfältig wie die Szene selbst, die vom pubertären Schmierer bis künstlerisch motivierten Stadteroberern reicht.

Der ein oder andere aufmerksame Großstädter entdeckt immer wiederkehrende chiffrierte Botschaften. Die Dekodierung mag dem Laien nicht einfach fallen. Graffiti, Tags, Stencils, Sticker und Visual Kidnapping machen die Stadt lebendiger und so manche graue Wand bunter. Berlin, die Stadt derselben, ist auch hier wieder Zentrum der kreativen Kraft. Das regelmäßig stattfindende Kunstprojekt Backjumps verwandelt alle Jahre wieder die Stadt zu einem lebendigen Magazin und verteidigt damit Streetart als urbane Kommunikationsform.

Der Verein NOFITTI ist eine Bürgerinitiative zur „Rettung des Berliner Stadtbildes“. Die Berliner Zeitung, dass der NOFITTI-Chef zu DDR-Zeiten jahrelang Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi gewesen sein soll, was der Sympathie nicht zuträglich gewesen sein dürfte.

Illegale Neuordnung des öffentlichen Raums hin oder her - wer Popmonkeys auf Gehsteinen, Smileys auf Kaugummiautomaten und die “6″ auf Eingangstoren entdeckt, verkürzt sich nicht nur den Weg zur Arbeit, sondern lernt die Stadt zu lesen: kategorisiert nach Straßen und Städten auch online oder gebunden zu finden.

Aber auch andere Städte stellen Ausstellungsraum zur Verfügung. London hat gleich eine neue Population “kleiner Menschen” ausgesetzt und beobachtet Ihr Überleben im Goßstadtdschungel. Manche sprechen von Sachbeschädigung und Vandalismus, andere von Kunst. Einige nennen es die Rückeroberung des urbanen Raums, andere wiederum schimpfen über die “Reviermarkierungen inkontinenter Hunde”. Qualität und Ausdruck von Tags, Stencils, Sticker und Co ist so vielfältig wie die Szene selbst, die vom pubertären Schmierer bis künstlerisch motivierten Stadteroberern reicht.

Der ein oder andere aufmerksame Großstädter entdeckt immer wiederkehrende chiffrierte Botschaften. Die Dekodierung mag dem Laien nicht einfach fallen. Graffiti, Tags, Stencils, Sticker und Visual Kidnapping machen die Stadt lebendiger und so manche graue Wand bunter. Berlin, die Stadt derselben, ist auch hier wieder Zentrum der kreativen Kraft. Das regelmäßig stattfindende Kunstprojekt Backjumps verwandelt alle Jahre wieder die Stadt zu einem lebendigen Magazin und verteidigt damit Streetart als urbane Kommunikationsform.

Der Verein NOFITTI ist eine Bürgerinitiative zur „Rettung des Berliner Stadtbildes“. Die Berliner Zeitung, dass der NOFITTI-Chef zu DDR-Zeiten jahrelang Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi gewesen sein soll, was der Sympathie nicht zuträglich gewesen sein dürfte.

Illegale Neuordnung des öffentlichen Raums hin oder her - wer Popmonkeys auf Gehsteinen, Smileys auf Kaugummiautomaten und die “6″ auf Eingangstoren entdeckt, verkürzt sich nicht nur den Weg zur Arbeit, sondern lernt die Stadt zu lesen: kategorisiert nach Straßen und Städten auch online oder gebunden zu finden.

Aber auch andere Städte stellen Ausstellungsraum zur Verfügung. London hat gleich eine neue Population “kleiner Menschen” ausgesetzt und beobachtet Ihr Überleben im Goßstadtdschungel.

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Komm spielen


…futuristisch und schwindelerregend…will ich haben!

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