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Nolan house from Drew Tyndell on Vimeo.

Song: `Don’t Think Twice, It’s All Right’ by Bob Dylan

Das Nolan Haus ist wohl einer dieser magischen Orte, gegen dessen Anziehungskraft man sich als Kind schon nicht wehren konnte. Das Haus einer ehemaligen Plantage im kleinen Ort Bostwick in Georgia, USA ist seit den 70er Jahren verlassen. Die Familie erbaute das groβe Wohnhaus Anfang 1900. Es ist umgeben von heruntergekommenen Scheunen und einem kleinen Lädchen auf der gegenüberliegenden Straβenseite, auf dessen Schild in verblichenen Schriftzügen der Name Nolan noch zu entziffern ist. “The Nolan House” bietet dank seines verwitterten Charmes das perfekte Setting für Romantiker, Verliebte und Fotografen.

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Der ländliche Südstaaten-Ort selbst mit seinen herunterbröckelnden Ziegelstein-Häuschen, die von viktorianischen Zäunen umgeben sind, und dem alten Hotel aus dem 19. Jahrhundert ist das passende Ausflugsziel, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen und auf nostalgische Entdeckungsreise zu gehen. Das Team von “Liebe Marlene” hat an einem sonnigen Herbsttag die Gunst der Stunde genutzt und einen bezaubernden Besuch des Nolan Hauses auf Film festgehalten. Das passende Vintage-Outfit ist in ihrem Store erhältlich.

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Life is better


Q-Tips Single “Life Is Better” mit Norah Jones aus dem Album “The Renaissance” - beim MC Winkel drauf gestoßen, der Norah Jones weniger gern mag als ich.

Das Video hat alles, was ein gutes Video braucht: Fliegende Blätter, Sterne, Hunde, ….

 

Gaudi Stuhl


Es ist heiss - sehr heiss. Der August in Barcelona kann grausam sein. Keine Sangría kann die Schweisstropfen stoppen. Und der Strand ist ein unheilvoller Ort, möchte man in Ruhe dahinköcheln. Ruhe kann man woanders suchen. Stilvoll Schwitzen ist auf dem Gaudí Stuhl möglich. Der katalanische Architekt, der gerne in einem Atemzug mit Tapas, Paella, Sangría und Flamenco in Touristenführern genannt wird, konstruierte seine Baupläne, indem er in einem Model Ketten im Bogen von der Decke hängen liess. Er experimentierte mit der Länge der Schnüre und unterschiedlichen Gewichten. Die Schwerkraft kommt ins Spiel, im umgekehrten Spiegelbild auf der Bodenplatte ergibt das Seilpolygon so ein Model für eine natürlich stabile Form. Dieses logische und einfache Prinzip nutzte der niederländische Designer Bram Geenen, um ein Möbelstück im Rahmen des Furnistructure Projektes zu designen, das durch sein Leichtgewicht besticht. Nur ein einziges Kilo bringt der Gaudí Stuhl auf die Waage, ist damit recht funktional und high-tech-chic.

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Quelle: Bram Geenen

 

Büro am Meer


Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Zieht man einige alte Fotoalben als Grundlage eines Erklärungsversuchs heran, zeigt sich, dass die gemeinsame Schnittmenge der Bilder, die einen Glücksmoment festhalten, ein ganz bestimmter Gegenstand bildet: ein Wasserball. Ob klassisch in Streifen, extravagant mit Pünktchen oder neumodisch mit Homer Simpson-Konterfei, der Ball ist dabei. Manchmal fliegt er oben rechts durch das Bild, manchmal links oben, manchmal ist er unter dem Po und ab und zu zwischen Fifis Zähnen.
Mit dieser gewonnenen Erkenntnis lässt sich unser Heim gleich viel einfacher im Sinne raumtherapeutischer Ansätze einrichten. Eine Beachball-Lampe muss her.

Gut, dass es den freude- und lichtspendenen Gegenstand schon gibt. Nur echt mit Stöpsel. Onlineshop

beachballs2700 Büro am Meer

 

Ein Sommernachtstraum


Wie sähe der perfekte Ort aus, um an einem lauen Sommerabend den Abend mit Freunden zu verbringen?

Unter freiem Himmel. Auf  grünem Grass. Sand unter den Sohlen wäre eine verlockende Alternative. Und wenn wir nach oben blicken, wölben sich silbrig schimmernde Kronen aus Luft über uns zu einem Dach, das sich im Wind wiegt und die Sonnenröte reflektiert. Träumerisch und zugleich futuristisch ist das Modell “Air Forest” von Mass Studies. Der Inflatable Pavillon absorbiert die Windströmungen, um sich mit Luft zu füllen und spendet Schatten, während zugleich vereinzelt schillernde Sonnenstrahlen zwischen den silbrigen Punkten auf seiner Textur hindurch sickern. Der Wald aus Luft schafft einen dynamischen öffentlichen Raum.

air forest Ein Sommernachtstraum

Das Design des pneumatischen Pavillons soll seine Umwelt spielerisch reflektieren, statt diese zu besetzen. Zwischen den 35 Pfeilern und 9 Himmelszelten lässt sich der Sommer sicherlich herrlich verbringen. Das Inflatable lässt sich einfach transportieren und ohne jegliche Stützen, Schrauben oder sonstiges Werkzeug aufbauen. Es braucht etliche Griller, um den Pavillon aus 1400 Quadratmetern Nylonstoff auszufüllen. Mass Studies konstruierten Air Forest für Denvers Dialog:City im letzten Sommer.
In der Nacht schaffen die leuchtenden Säulen eine verzaubernde Kulisse.

inflatable1 Ein Sommernachtstraum

Fotos by Sungpil Won und

Jason Walp

Via Arch Daily

Technorati Profile

 

Garten Eden aus Filztaschen


Ein nackter Mann räkelt sich lasziv auf dem Chaiselounge, zwei ebenso splitterfasernackte Frauen spielen abwesend an Pflanzen, die scheinbar aus Wänden und Mobiliar sprießen. Meine erste Vermutung war, dass es sich hierbei um einen Dokumentarfilm handele, in dem das Sozialverhalten unter Beeinflussung halluzinogener Stoffe anhand studentischer Kommunen aus den 70er Jahren analysiert würde. Mein zweiter Tipp war, das Bild sei Anschauungsmaterial zum Langzeitexperiment “Garten Eden”, welches die Wirkung tropischer Pflanzenstoffe im Innenbereich als Stimuli teste.

woolypockets Garten Eden aus Filztaschen

 

All you need is love


Ein bezauberndes Lookbook über die Liebe des Londoner Fotografen Chris Craymer, mit dem schlichten Titel “Romance”, zeigt keine Models, sondern echte Liebespaare in ganz persönlichen Momenten der Zweisamkeit.

Craymer wollte eine Kollektion aus Momentaufnahmen der Liebe  erstellen, die eines ausdrückt: “essentially emotional rather than intellectual or fashion led”.

Romance for me was the perfect vehicle to make pictures which can convey a number of emotions…I wanted to try to make pictures which could be for example sexy, funny, joyful and also powerful and even soulful.”

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Moos Graffiti


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Eine grüne Alternative zu Sprühfarben sind Moos Graffitis. In der internationalen Urban Art Szene ist das Moos bereits als “wachsender” Ersatz beliebt und breitet sich in Form von Poesie, Polarbären oder Rentieren auf leeren Mauern aus.

Künstler wie Anna Garforth und Edina Tokodi haben bereits viele langweilige Wände mit einem Bewohner geschmückt. 

 

6 Billion Others: Was macht dich glücklich?


Ich habe die letzte Woche in Marrakesch verbracht und staunte über die Welt und die Menschen dort, die ich mir, nur 2 Flugstunden von meinem derzeitigen Zuhause entfernt, nicht unterschiedlicher hätte vorstellen können. Doch existieren diese Unterschiede nur an der Oberfläche, sind wir uns am Ende ähnlicher als wir es zunächst auf den ersten Blick eingestehen können?

Gibt es etwas, dass die Menschen abseits der sprachlich, sozial, politisch oder geografisch auferlegten Grenzen vereint? Suchen wir am Ende alle nur dasselbe Glück?

Der französische Fotojournalist Yann Arthus-Bertrand bereiste für sein Projekt “6 Billion Others” die Welt auf der Suche nach einem kollektiven Bewußtsein. Sechs Filmemacher interviewten in 450o Stunden  6000 Menschen in 65 Ländern der Welt. Der brasilianische Fischer, der 112 Jahre alte Mann aus Kenia, der afghanische Bauer, der deutsche Künstler oder die tibetische Religionslehrerin reflektieren in Interviewportraits darüber, was sie zum Lachen bringt, was sie traurig macht, über Geld, Liebe, Familie, Ängste und ersten Kindheitserinnerungen. Die Antworten auf Fragen nach universellen Werten,  so unterschiedlich sie ausfallen mögen, provozieren eine Selbstreflektion, eröffnen neue Pespektiven und lassen uns in ihnen manchmal selbst wiedererkennen. Das bunte Patchwork lässt das Ganze durchschimmern, das sich hier umgekehrt erst in der Nähe offenbart. Die dokumentarischen Videoportraits sind zum Teil auf der Webseite “6 Billion Others” zusammengetragen.

Neugierde überbrückt schnell die Distanz, nicht zuletzt auch mit Hilfe der Close-Up Aufnahmen, die eine Intimität herstellen, welche uns veranlassen, aufmerksam zuzuhören. Das Projekt “6 Billion Others” hat ein Portrait der Menschheit geschaffen, das uns in seiner Vielfalt unsere Ähnlichkeit präsentiert.  Am Ende sind wir doch alle nur Menschen.

“We don’t choose, where we are born, we choose who we want to become,” so ein Bulgarier.

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Das Ziel des Projekts formuliert der Initiator so: “We have a need for major initiatives that aim to open the eyes of as many people as possible to the environmental and social problems that confront us all. Only collective awareness and a concerted effort will produce the changes that are needed. It’s time to act. It’s too late to be a pessimist”.

Über die  Webseite, ein demokratisches Sprachrohr, kann jeder an dem Projekt teilnehmen, indem er die Fragen beantwortet und seine individuellen Sichtweisen darlegt, so universell sie in der Gesamtheit sein mögen.

 

Grüne Wandtaschen


“Green pockets” heißen die Zwitter aus Blumentopf und Fliese der Eco-Designerin Maruja Fuentes.

Die Grünen Taschen greifen ineinander wie ein Fischschuppenmuster und wechseln sich mit flachen Fliesen ab, was neben der Bepflanzung einen großen Spielraum der individuellen Gestaltung ermöglicht. An der Wand angebracht erwecken die Fliesen den Eindruck, dass diese lebt und aus ihr Pflanzen wachsen. Das ausgezeichnete Eco-Design-Stück hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Mailänder Furniture Fair 2009. Green pockets sorgen nicht nur für ein gesundes Klima im Wohn-oder Arbeitsbereich, sondern sollen auch eine Art Fusion zwischen Interior und Natur herstellen. Die Keramikfliesen sind aus recyceltem Material gefertigt. Die Puerto Ricanische Designerin erhielt für ihre Arbeit den Red Dot Award 2009 .

Auf ihrer Homepage sind noch weitere interessante Eco-Designs zu entdecken.

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