Karneval Berlin vs. Barcelona(eta)


Manchmal ist die Welt verkehrt rum: so an diesem Pfingst-Wochenende. Während in Berlin die nackerten Samba-Tänzerinnen in ihren bunten Feder-Glitzerkostümen ihre Hüften schwungvoll in rhythmischen Bewegungen unter der Sonne Berlins beim Karneval der Kulturen herumwirbelten, stürmte und regnete es in Barcelona, so dass allein die Surfer an diesem Wochenende ihre Freude gehabt haben dürften. In Barceloneta - Klein-Barcelona - hält es niemanden vom Feiern ab - alle Jahre wieder wird der arbeitsgeplagte Langschläfer in aller Herrgottsfrühe mit einem lauten Kanonenschlag aus dem Schlaf gerissen. Statt feuriger Sambatänzerinnen versammeln sich hier die Fischermänner, um beim guten alten Estrella die kleinen Strassen von Barceloneta mit lauten Trommelwirbeln und Trompetentönen zu beschallen.

Und wenn wir schon beim Städte-Battle sind: morgen fahre ich nach Hamburg.

Hamburg vs. Berlin, der Kampf um den Thron nimmt kein Ende. Die Zitty hat da ein nettes neues Kriterium gefunden, um die Städte miteinander zu vergleichen: die Wodkasorte, welche Punks am U-Bahnhof bevorzugt verzehren. Laut Zitty-Blog (versteckte Botschaft: die Zitty bloggt): “In Berlin beliebt sind in diesen Kreisen Rachmaninoff oder Gorbatschow. In Hamburg wurde eine Flasche Russian Standard weitergereicht, was, die Wodkafreunde werden es wissen, kein so schlechter Tropfen ist.” Fazit: Die Stadt ist reicher und ihre Einwohner sind es auch? Oder legt der Hamburger Wert auf Qualität und selbst die Punks auf Stil und Etikette?

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Neukölln macht sich schick für Jim Rakete


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Foto: Quartiersmanagement Berlin

Die High-Deck Siedlung, eine Wohnanlage an der Neuköllner Sonnenallee in Berlin, ist an diesem Wochenende Motiv des Berliner Fotografen Jim Rakete gewesen - oder besser gesagt ihre Einwohner. Ein Zusammentreffen der besonderen Art: die Anwohner putzten sich  für den Starfotografen heraus, um ihrem Viertel ein Gesicht zu geben. Das Neuköllner Viertel trägt seit der Wende das Stigma “Problemkiez”, nachdem es seine glanzvolle Zeit als Modell für “modernes Wohnen” in den 70er Jahren hinter sich gelassen hat.

Die stark befahrene Sonnenallee teilt das ca. 30 ha große Quartier in einen östlichen und einen westlichen Teil. In diesem reinen Wohnviertel leben ca. 5.400 Menschen in 2.462 Wohnungen. Weit mehr als 30 Nationalitäten treffen hier aufeinander. Das charakteristische des Wohnviertels sind seine “High-Decks”, Hochwege, über welche die Bewohner ihre Wohnungen in den fünf- bis sechsstöckigen Häuser bequem erreichen. Außerdem stehen Gemeinschaftsräume, Gästewohnungen oder Waschküchen zur Benutzung frei. Im Zentrum liegt das Sonnencenter: ein Einkaufszentrum.

Die Imagekampagne begleitet die Sanierung von rund 2000 Wohnungen, nachdem nun die High-Deck Siedlung ein privater Investor kaufte. Die Aktion bringt Anwohner zusammen und groß heraus - nicht das Grau der Fassaden, welches  bald verschwinden soll. Wohnungsgesellschaft und Quartiersmanagement haben die Fotoaktion angekurbelt, um das Bild des Quartiers bunter zu gestalten und die Vorteile des Lebens im High-Deck-Siedlung herauszustellen.
Wie der Name “High Deck” schon verrät, verlaufen die Wege des Viertels oberhalb der Strassen. Spielplätze und Kinder sind somit auf der sicheren Seite. Kein schlechtes Konzept - und das möchten die Anwohner öffentlich verkünden:  ick fühl mich hier wohl!
Über 40 Anwohner ließen sich mit ihrem Lieblingsgegenstand von dem Berliner Fotografen ablichten, der sonst Politiker und Künstler porträtiert.

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Foto: Quartiersmanagement Berlin

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Ruhe bitte! Berlin - Kinderfreie Zone?


Berlin wird immer älter - und das ist auch gut so. So zumindest dachte ein Friedenauer und verklagte die zu seiner Mietwohnung angrenzende Kita “Milchzahn” wegen Lärmbelästigung. Simulierte Messungen ergaben, dass tatsächlich durch die Wände Kinderstimmen  zu hören sind - wenn alle auf einmal im Chor und aus Leibeskräften schreien. Die Abendschau Berlin berichtete, das Gericht gab dem Kläger Recht.

Ganz Berlin - bald kinderfreie Zone?

Nein! Drei kleine Kieze unbeugsamer Prenzlberger leisten der Vergreisung erfolgreich
Widerstand. Raumnot an Prenzlberger Schulen, so titelt der Tagesspiegel. Helmholtz-Kiez, Kollwitzplatz- und Bötzowviertel sind scheinbar Berlins fruchtbarsten Plätzchen. Für das Schuljahr 2010/11 wird die Einschulung von 1080 Steppken prognostiziert. Bezirksweit stehen 14 Klasse ohne Räume da.

Solange die Kleenen in ihrem Teil der Stadt bleiben, ist das dem Friedenauer schnuppe.

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Putzfrau in besetztem Haus


Kurzmeldung aus Berlin:

“Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, gibt es jetzt zum ersten Mal in einem besetzten Haus in Berlin, in der Kreuzberger Manteuffelstraße, eine Putzfrau. Eine Putzfrau! In einem besetzten Haus! … Heutzutage haben Hausbesetzer Putzfrauen. Dit is Ballin, wa!”

Verstehe nicht warum dit keene Punkte bringt für Berlin im inoffiziellen “Hamburg vs. Berlin” Battle, wa?

via taz

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be berlin - arm und sexy?


“be berlin”….was zunächst wie ein unbeholfenes Stottern beim Versuch den Namen unserer Hauptstadt auszusprechen wirken könnte, ist ab morgen ganz hochoffiziell der neue Claim für Berlin. Bitte englisch aussprechen, dann klingt das auch gleich ganz anders - irgendwie international und multikulturell. “Sei Berlin” lautet das Sprüchlein der Imagekampagne übersetzt. Ein Ausspruch mit Anspruch? Wenig intellektuell und irgendwie trivial stänkern die einen, “total kreativ” loben die anderen. Eines ist der Slogan, der Berlin als Marke nach außen attraktiv machen soll, in jedem Fall: knapp und bündig.

Sechs Monate lang hat ein ganzes Dutzend Marketing-Spezialisten Schwerstarbeit geleistet, um uns den knackigen Werbespruch mit Trommelwirbel zu präsentieren. Da sind die 10.6 Millionen für die Image-Kampagne gut investiertes Geld, wenn es denn die Investoren nach Berlin lockt.

Da bleibt nun noch die Frage, wie ist Berlin eigentlich?  Und will ich überhaupt  Berlin sein? Kommen sich die beiden Identitätsbekennungen “Du bist Deutschland” und “be berlin” nicht in die Quere? Bevor sich hier jemand in eine Identitätskrise stürzt, ein kurzer Blick auf die Konkurrenz:

  • Singapore: City of Possibilities.
  • New York: The Big Apple. The City That Never Sleeps.
  • Las Vegas: What Happens Here Stays Here.
  • Dallas: Live Large. Think Big.
  • New Orleans: The Big Easy. Let The Good Times Roll.
  • Paris: Ville Lumière (Stadt der Lichter).
  • Rome: The Eternal City (die ewige Stadt).
  • Copenhagen: Living is easy.

Jeder Claim arbeitet ein inhaltlich markantes Merkmal der Stadt heraus, so der Markenprofi Adjouri. Ausgangspunkt des kreativen Schaffensprozesses war der Arbeitstitel “Stadt im Wandel”. Drum musste ein Claim her, der die ganze Bandbreite umfasst. Berlin “ist” nicht einfach.

Und wer hat eigentlich mal die Berliner  gefragt? Der Tagesspiegel und heraus gekommen sind folgende Leservorschläge: “Berlin - wir könnten auch freundlich” oder “Berlin - arm aber sexy”, der Slogan, den Wowi einst vorbereitete.

Wir sind gespannt und halten es mit den Souvenir-Verkäufern rund um den Checkpoint Charlie: “Ma kieken, was bei rum kommt.”

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Ein Volk mit Falten


Ein Hilfeschrei: “Junge Leute, kommt in diese Stadt” titelt die Berliner Zeitung heute. Berlin wird immer älter. Damit Jung und Alt zusammen kommen, plant die Berliner Landesregierung Anfang April eine Beratungsstelle für generationenübergreifendes Wohnen zu öffnen. Dort können Berliner, die ein Mehrgenerationenhaus oder eine Wohngemeinschaft für Senioren planen, Tipps erhalten.

Junge Menschen sollen nach Berlin nicht nur zum Studium oder zum Praktikum kommen, sondern anschließend auch in der Stadt bleiben und beispielsweise eine Firma gründen. In dem Punkt steppt der Bär noch. Die “Jungen Kreativen” bleiben in Berlin kleben. Was dabei rum kommt, ist zumindest die Auszeichung für Berlin als deutsche “Start-Up Hauptstadt”. Derzeit verlassen viele nach ihrer Ausbildung Berlin. Laut Bevölkerungsprognose wird die Bevölkerungsgruppe junger Erwachsener zwischen 18 und 25 Jahren um ein Fünftel abnehmen. Horrorszenario? Nein, man kann darin auch das Positive sehen: im Gesundheits- und Dienstleistungswesen werden viele neue Arbeitsplätze entstehen.

Dennoch etwas zynisich klingt der abschliessende Satz in der “Berliner Zeitung”:  “Offen ist, ob der Senat auch in konkrete Bauprojekte - beispielsweise in den Umbau von Kitas, die nicht mehr gebraucht werden, zu Seniorenheimen - investieren wird.”

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Wohnen maximal


Woran man sich in Barcelona gewöhnen muss, ist nicht nur das bessere Wetter, sondern auch die durchschnittlich kleineren Wohndimensionen. Das gilt insbesondere dann, wenn man in der Altstadt Barri Gotic wohnt oder in Barceloneta. Wie die Verniedlichungsform schon verrät, hier ist alles niedlicher. Die Häuser reihen sich im Puppenformat aneinander. Die Haustüren in einigen Gässchen sind so schmal, dass man seitlich eintreten muss - Kopf einziehen nicht vergessen. Wie da jemals eine Wohnungseinrichtung durchpassen soll….das Rätsel muss ich noch lösen. Ganz anders sind da die grosszügigen Berliner Altbauwohnungen in Kreuzberg oder Schöneberg. Aber meist erstrecken sich diese nur in die Höhe. Zum Trampolinspringen in einigen Fällen geeignet, für weitläufige Einrichtungen weniger. Wer beengende Verhältnisse austricksen möchte, ist mit Barty Phillips “Wohnen maximal - 500 Ideen für kleine Räume” gut beraten. Ein praxistauglicher Ratgeber rund ums Thema Einrichten. Die Checklisten helfen dabei, den persönlichen “Wohngeschmack” zu finden, bevor man in die Trickkiste der Autorin greift.

Eine echte Alternative zum IKEA Raumplaner.

Barty Philips: Wohnen maximal. 500 Ideen für kleine Räume, 19,95 €


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Der Flirtexpress der Bahn


Heute ist nicht Donnerstag, heute ist Valentinstag. Der Tag, an dem Alleingebliebene einen unangenehmen Druck auf der Brust spüren und ihnen ihre Einsamkeit als hässlicher Makel unter die Nase gerieben wird (ob selbst erwählte Einsamkeit oder nicht  - Alleinsein gibt’s nicht).

Und damit nicht nur die Floristen an diesem Tag noch mehr Geld verdienen, treibt man alle Verweigerer des Verliebtseins in ihr vermeintliches Glück. (Der ein oder andere mag tatsächlich an dem Glück der Menschen und seiner Arterhaltung interessiert sein.)

Die unfreiwillig Einsamen freuen sich über die lustigen Promotionaktionen, die als Cupid verkleidet Menschenherzen höher schlagen lassen, zumindest solange, bis man in Aumühle angekommen ist. Dort kommen alle einsamen Herzen an, wenn sie in den Flirtexpress der Bahn steigen. Die Fahrtdauer der Strecke von Berliner Tor nach Aumühle ist also nach Schätzung der Bahn ein angemessener Zeitrahmen, um festzustellen, dass die Reisebekanntschaft “doch echt ganz nett” ist. Da angeblich das apathische “Zum-Fenster-Rausgucken” bei auserwählter Strecke dauerhaft nicht empfehlenswert ist, hat die Bahn in dem Punkt schon mal einen guten Job gemacht. Und da Aumühle weit entfernt von Kurzweile liegt (also langweilig ist), bleibt nichts anderes übrig, als eine flüchtige Reisebekanntschaft zu schliessen - und schon schnappt die Flirtfalle zu.

Ich würde mich dafür interessieren, ob die Marketingabteilung der Bahn irgendwelche Streckentestversuche gestartet hat, um den erwünschten Erfolg der Aktion zu verifizieren.

Und was machen die Menschen, wenn Sie in Aumühle angekommen sind? Was macht man überhaupt in Aumühle und wo liegt das eigentlich? Die Bahn denkt aber offensichtlich, Aumühle sei ein romantischer Ort.

Und die Hamburger scheinen tatsächlich so versingelt zu sein, dass die Tickets für den Flirtexpress der Bahn schon ausverkauft sind. Dass es einer offiziellen Erlaubnis der Bahn fürs Flirten in ihren Abteilungen gar nicht bedarf, hat die Bahn netterweise auch festgestellt. Für alle, die kein Ticket mehr bekommen haben sollten und Ihr Schicksal in die Hände des Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) legen möchten: Einfach heute mal in die S-Bahn nach Ahrensfelde steigen und nett lächeln. Vielleicht klappts.

P.S.: Die BVG gibt verpassten Augenblicken eine zweite Chance. “Halten Sie Ihren magischen Moment bei uns schriftlich fest. Wenn sich Ihr Augenblickpartner anhand Ihrer Beschreibung wiedererkennt und angesprochen fühlt, kann er oder sie Ihnen eine Nachricht schicken”. Präventive Massnahmen findet man in der Anleitung zum Flirten in U-und-S-Bahn der BVG.

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Mit oder ohne Darm ?


Das Thema liegt mir ja jetzt schon länger im Magen. Aber für alle diejenigen, die gerade aus Barcelona nach Berlin gezogen sind, die Berlinale besuchen oder nicht wissen, was sie heute essen sollen, dessen Geschmacksnerven möchte ich im Folgenden auf eine ganz besondere kulinarische Spezialität lenken - die Currywurst! Angesichts des multikulturellen Angebots ist die Currywurst zwischen Bocadillo, Mc Donalds, Gyros und  Döner die deutsche Vertreterin der Imbiss-Kultur.

Jetzt stöhnen die Hamburger sicherlich auf: Und wer hat’s erfunden? Die Erfindung der Wurst unter der schnellen und nahrhaften Mahlzeit, des Fast Foods, die nicht nur Taxifahrern, LKW-Fahrern und Kommissaren Momente der Geborgenheit schenkt ist schon lange Streitpunkt zwischen Hamburgern und Berlinern.

Laut des Romans “Die Erfindung der Currywurst” des Schriftstellers Uwe Timm ist die Currysauce Produkt der Ungeschicklichkeit seiner Erfinderin, der Hamburger Kiosk-Betreiberin Lena Brücker.  Im Jahre 1947 sei Frau Brückner die Treppe hinuntergefallen - Ketchup in der einen, Curry in der anderen Hand. Unten angekommen, ward die berühmte Currysauce geboren.

Mittlerweile gibt es in Hamburg nähe Schanzenviertel und anderswo fancy Orte, an denen die trendbewusste Galão-Fraktion der Curry-Wurst frönt: Curry Queen oder Edelcurry sind zwei Imbiss-Buden der neuen Generation.

Berlin fährt die andere Schiene und hält die Tradition der Wurst und seiner Ikonen hoch. Im Who is Who - Online Lexikon steht über die laut Patentamt offizielle Erfinderin Herta Heuwer: 

Im Januar 1959 ließ Heuwer ihre Rezeptur beim Münchener Patentamt unter der Nummer 721319 registrieren. Im Jahr 1978 vernichtete sie alle Dokumente über die Zusammensetzung der Chill-Up Sauce für die Wurst.

Im Osten der Stadt hält Frau Ziervogel mit dem Familienbetrieb “Konnopke’s Imbiss” die Tradition aufrecht. Ihr Vater gründete bereits 1930 den Imbiss. Inzwischen ist das Konnopke’s eine Institution in Berlin.
Sie ist die von Berlin gekürte Currywurst-Königin.

Das legendäre Gespräch “Lassen Sie uns reden” zwischen Waltraud Ziervogel und Starkoch Eckart Witzigmann ist in Die Zeit zu finden. Ehrlich und unterhaltsam reden die zwei Meister ihres Fachs miteinander - und Frau Ziervogel stellt fest, dass sie gar keine Köchin, sondern eine Wurstfrau sei.

Die Currywurst könne laut  “Currywurst-Knigge” (Autor: Werner Siegert) nur am Ort seiner Entstehung - die Wurst wird nämlich erst zur Currywurst, wenn sie sich mit der Currysauce vereint - verzehrt werden. Und immer schön tief den Duft der Stadt einatmen.

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Die Stilikone vor deiner Haustür


Kurz vor Feierabend zur mentalen Einstimmung noch ein paar Aufhübsch-Tipps zum Nachmachen. Bedarf nicht vieler Worte, schauen und staunen.

Wer ist König der Straße? „Street-Clash“ soll diese existentielle Frage anhand einer Handvoll Lederjacken, Palästinenser-Tüchern und 80er Jahre Nena-Ohrringen beantworten.

Für den Wedding-Dress Look sind die Wahlkabinen jetzt geöffnet. Heiraten im Weddinger Stil? Von Haute Couture aus dem Berliner Stadtteil Wedding hab ich noch nichts gehört. Aber wenn der Name „Street-Clash“ für den Wettbewerb auf dem Mode-Blog fällt, kann ich mir Bushido in schicker Trainingsjacke schon eher vorstellen. Vielmehr ist „Wedding Dress“ die Gegenveranstaltung der Berliner Fashion-Week und lässt die Brunnenstrasse im Weddinger Ortsteil im modebewussten Licht einer Riege von Designer-Shops erstrahlen.

Die abwechslungsreichen Kleidungsstile der Menschen in den Strassen der großen Städte dieser Welt machen das Leben in jedem Fall bunter. Und welche andere Großtadt sollte die Spitze im Ranking um die „most fashionable“ Stadt anführen als München. Die haben den Dreh mit der Kleidung raus. Dicht gefolgt von den Warschauern. Barcelona ist auf dem fünften Platz und meine liebste Stadt Berlin ist ganz abgeschlagen auf den hinteren Reihen. Und dabei hat Berlin doch Mitte und ist Queen of the Styleblogs!

Letztere schiessen wie Pilze aus dem Boden und machen aus „normalen“ Leuten auf der Straße echte Stilikonen. Nicht Celebrities und Models, sondern Menschen mit besonderem Stil liefern die nötige Inspiration bei der täglichen Kleiderwahl (meine persönliche Empfehlung im Blogroll).

Der Flohmarkt ist auch wieder am Samstag, da lässt sich das eine oder andere Accessoire sicherlich wiederfinden.

Um diesen Post mit etwas bedeutenderen Worten zu beenden, zitiere ich an dieser Stelle Stil in Berlin:

“Fashion can describe what a city is, so we take photos of outfits that stand out and capture that spirit within them.”

Via: Welt

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