Festival Ausrüstung


Der Festival Sommer beginnt und die Frage “Was zieh ich an?” dürfte den üblichen Kleiderschrankfundus überfordern, denn es geht ja hier nicht nur um “damit-man-mich-auch-gut-sehen-kann”, sondern auch um die Überlebensfähigkeit. Da ich mich selbst überzeugt habe, dass Männer in diesem Sommer nur in weißen Jumpsuits herumspringen sollten und so keine Chance für weite, bierbauch-verdeckende  T-Shirts mehr besteht, überspring ich hier mal die Kleiderfrage. Nur soviel: dieses Accessoire gehört nicht auf das Festival-Venue. Die naturverbundene, traditionelle Vorgehensweise wie damals in Woodstock wirkt da weniger lächerlich.

Zum Mädels-Survival-Package: Der Hippie-Vintage-Look hat sich bis heute bewährt, passt er doch am besten zu den schmutzigen Füßchen und den Graßbüscheln im Haar. Wer sich so schnell keine Zöpfe mehr wachsen lassen kann, greift zu diesem Shirt von Mision Misericordia.

Post to Twitter



Spring rein da, Schätzchen: Jumpsuits all over!


Auf der vergeblichen Suche nach einem “Haben-müssen” sind die Modedesigner nach längerem, nicht staubfreiem Durchstöbern der modischen Trickkisten auf ‘ne ganz olle Klamotte gestoßen. Bereits vor Jahren beförderten sie den Einteiler ans Tageslicht, doch keiner wollte rein da.

Jetzt ist die Street-Couture auf das Teil angesprungen und heiss gelaufen. Etwas Mut gehört zwar noch immer dazu, um morgens in ein Jumpsuit zu springen, es sei denn man nennt das Ganze Blaumann und arbeitet in einer Autowerkstatt.

jumpsuit Spring rein da, Schätzchen: Jumpsuits all over!

Aber wie uns die Vergangenheit gezeigt hat, waren Jumpsuit-TrägerInnen schon immer HeldenInnen: Da wäre die Schwert schwingende Uma Thurman in Kill Bill, der Hüften schwingende King of Rock Elvis Presley, Emma Peeler oder Catwoman.

Und wie es All-in-Ones so an sich haben, sind sie bequem und unkompliziert.

Straßentauglich und lizenzfrei sind All-in-Ones, Jumpsuits, Playsuits, Overalls  - oder wie man die Einteiler noch nennen möchte - en masse  beim Urban Outfitter, Topshop, Frontline (Model oben) oder Vintage-Laden deines Vertrauens käuflich zu erwerben.

Post to Twitter



Stadtkluft für urbane Indianer


Stadtansichten auf der Bluse: Was aussieht wie ein Blumenmuster, sind in Wirklichkeit Berliner Straßenlaternen.
Mit ihrem Modelabel Stadtkluft verwirklichen Claudine Brignot (urbanspeed) und Sandra Siewert (s-wert-design) ein durch und durch urbanes Konzept im Bereich Modedesign. Das beste aus zwei Welten, Mode und Grafik, auf Stoff vereint:

s wert design paris2 Stadtkluft für urbane Indianer

Pariser Luft Wickelrock

Die Kleider sind urbane Trachten aus hochwertigen Materialien, - eine schöne Schale mit intelligenten Details für die Wanderjahre in der Stadt (…).

Die Kollektion umfasst bislang fünf Städte: Berlin, Brüssel, Paris, New York und Tokyo sind Paten der großstadtgerechten Uniform. Die architektonischen Landschaften dieser Metropolen liefern Motive, die auf hochwertigem Stoff gebannt wie kleine Liebeserklärungen wirken. Die Borte “Brüsseler Spitzen” setzt sich aus dem Atomium zusammen. Die Brücken von New York, der Blick über die Dächer von Paris und die Tokioter Strassenleuchte abstrahiert als florales Muster sind subtiler und romantischer als jedes “I heart NY”-T-Shirt.

Sandra und Claudine sammeln bei jeder ihrer Städtereise neue Ideen. Sandra: “Ich erstelle zu verschiedenen Städte und Themen Grafiken/Muster. Dann stimmen Claudine und ich uns ab, welche Teile wir produzieren wollen und welche Sadt dazu passt.”
Ich hoffe, sie besuchen auch bald Barcelona. Spannend zu sehen für welches Motiv sie sich entscheiden würden, der phallusartige Agbar-Turm oder eher die Sagrada Familia? Bei der voll gepackten Schatztruhe an Architekturdesign dürften doch gleich mehrere Kollektionen für katalanische Stadtpflanzen drin sein.

Und was bringt der Sommer für Großstadtindianer?
Die neuen Kluften greifen das maritime Thema in Form von grafisch angeordneten Booten, linearen Architekturen aus Berlin, den wellenförmigen Schwimmbad-Dächern und dem urbanen Seerosen-Motiv auf.


Im Internet kann man die Teile im Onlineshop bestellen.

Post to Twitter



Die Stilikone vor deiner Haustür


Kurz vor Feierabend zur mentalen Einstimmung noch ein paar Aufhübsch-Tipps zum Nachmachen. Bedarf nicht vieler Worte, schauen und staunen.

Wer ist König der Straße? „Street-Clash“ soll diese existentielle Frage anhand einer Handvoll Lederjacken, Palästinenser-Tüchern und 80er Jahre Nena-Ohrringen beantworten.

Für den Wedding-Dress Look sind die Wahlkabinen jetzt geöffnet. Heiraten im Weddinger Stil? Von Haute Couture aus dem Berliner Stadtteil Wedding hab ich noch nichts gehört. Aber wenn der Name „Street-Clash“ für den Wettbewerb auf dem Mode-Blog fällt, kann ich mir Bushido in schicker Trainingsjacke schon eher vorstellen. Vielmehr ist „Wedding Dress“ die Gegenveranstaltung der Berliner Fashion-Week und lässt die Brunnenstrasse im Weddinger Ortsteil im modebewussten Licht einer Riege von Designer-Shops erstrahlen.

Die abwechslungsreichen Kleidungsstile der Menschen in den Strassen der großen Städte dieser Welt machen das Leben in jedem Fall bunter. Und welche andere Großtadt sollte die Spitze im Ranking um die „most fashionable“ Stadt anführen als München. Die haben den Dreh mit der Kleidung raus. Dicht gefolgt von den Warschauern. Barcelona ist auf dem fünften Platz und meine liebste Stadt Berlin ist ganz abgeschlagen auf den hinteren Reihen. Und dabei hat Berlin doch Mitte und ist Queen of the Styleblogs!

Letztere schiessen wie Pilze aus dem Boden und machen aus „normalen“ Leuten auf der Straße echte Stilikonen. Nicht Celebrities und Models, sondern Menschen mit besonderem Stil liefern die nötige Inspiration bei der täglichen Kleiderwahl (meine persönliche Empfehlung im Blogroll).

Der Flohmarkt ist auch wieder am Samstag, da lässt sich das eine oder andere Accessoire sicherlich wiederfinden.

Um diesen Post mit etwas bedeutenderen Worten zu beenden, zitiere ich an dieser Stelle Stil in Berlin:

“Fashion can describe what a city is, so we take photos of outfits that stand out and capture that spirit within them.”

Via: Welt

Post to Twitter