Mein erstes Stöckchen


MC Winkel hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ich hab es nicht gleich aufgefangen - ich kenn das Spiel ja noch nicht. Deshalb lag es erstmal eine Weile vor meinen Füssen. Aber ich werde es jetzt aufheben und mitspielen.

1. Setze einen Link zu der Person, die dir das Stöckchen zugeworfen hat.

Fertig!

2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.

hmmmm…

3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Macken/Gewohnheiten.

1. Morgens bin ich gerne müde - lange….mich weckt dann nur seine helfende Hand, die mir Wasser ins Gesicht spritzt, bis ich mit dem Mundwinkel zucke.

2. Ich seufze gerne, oft, laut, ausgiebig und aus vollem Herzen.

3. Ich blinzle ab und zu mit meinem rechten Auge.

4. Manchmal fixiere ich Flecken - wenn ich sie entdecke, kann ich mich kaum auf anderes konzentrieren, bis ich diese dann entfernt habe.

5. Ich finde Wasser ohne einen anständigen Anteil Kohlensäure eklig.

6. Ab und zu will ich einfach nur sein.

4. Gib das Stöckchen am Ende deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.

Kosmar

Sven - Pop64

Dotdean

Kai, der Stylespion

Thomas Praus

Das Plätzchen halt ich auch frei….ich überlege…hmmm….Du?

5. Hinterlasse bei jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog, wonach sie getagged wurde.

Mach ich.

Dankeschön MC!

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Kosmar über Bielefeld, Prenzlauer Berg und die Ringbahn


Thesen zum Leben in Berlin von Kosmar (Markus Angermeier):

  • “West Berlin ist wie ein Ausflug nach Bielefeld
  • “Es dauert sieben Jahre bis man sich auskennt und ein soziales Umfeld hat”
  • “Nach Mitte kommt man sowieso irgendwann”

Der Tipp zur Wohnungssuche in Berlin von Kosmar: Man nehme die Ringbahn und steigt jede dritte Station aus.

P.S.: Kleine Ergänzung zu den Berliner Bäcker (Currybuden)- und Busfahrergeschichten, “die man so kennt” (Kosmar):

Curry in Berlin

Typologie der Berliner Busfahrer

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Dotdean sucht eine Wohnung


Ich war ja in Berlin, wie ich Euch angekündigt, jedoch nicht berichtet habe.

Was habe ich gemacht, in dieser Stadt? Ich war auf der Bloggerkonferenz re:publica und habe auch dort diejenigen aufgespürt, die auf der Suche sind: 2 Zimmer, Küche, Bad… und eine Tür?

Auch Blogger wie Dotdean müssen  mal umziehen. Und das sieht und hört sich so an:

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62.000 Hamburger ziehen um


Sieht plötzlich so anders aus hier? Das dürften sich die 62.000 Hamburger, die am Sonnabend in einen neuen Stadtteil oder Bezirk umgezogen sind nicht gedacht haben, denn der Umzug fand nur „theoretisch” statt. Hamburg hat die Grenzen der Stadtteile verschoben. Praktisch für die einen, für die anderen eine unfreiwillige Aufgabe ihrer Kiezidentität. So müssen sich die „Klostertorianerdran gewöhnen, dass ihr Stadtteil von der Stadtkarte verschwunden ist und sie sich zu einem Teil fortan „Hammerbrooker” schimpfen sollen. Der andere Teil gehört nun zum neu entstandenen Stadtteil „Hafen-City”. Stolz darüber ist beispielsweise das Hafen-City-Girl Nadja, das ihre E-mails bereits mit einem “Gruß aus der Hafen-City” beendet.

Vorsicht, wer seit dem Wochenende eine Wohnung in Hamburg-Mitte sucht, sollte noch mal einen Blick auf die Karte werfen, denn er könnte sich plötzlich nicht in der Innenstadt im herkömmlichen Sinne wieder finden, sondern am Stadtrand. Wilhelmsburg gehört nun zu Hamburg-Mitte. Hamburg ist nicht kleinlich, Rand ist nun auch Mitte. Wer sich im Zentrum wähnt, darf sich also fortan auf einen langen Weg gefasst machen. So lockt die Stadt die Studenten über die Elbe.

Das “latte-macchiatisierte” Fleckchen Schanzenviertel ist unter dem Namen Sternschanze nun auch ein eigener Stadtteil. MIKROSKOPISCH klein, aber so beliebt wie Kiez-Grösse Kalle Schwensen. Sauer darüber ist Eimsbüttel, da es das Viertel erst so richtig aufgehübscht hat. Und nun dürfen die Eimsbüttler das hippe Viertel an Altona abtreten. Das Eimsbüttler Wappen hat damit auch eine Neugestaltung nötig, denn der darauf abgebildete Schanzenturm ist mit der Gebietsreform futsch. Alter Däne! Irgendwie unfair finden das auch die Grünen, die sich für eine Neuordnung entlang der natürlichen Grenzen engagierten.

Die Hamburger scheinen allerdings die ganze Grenzverschieberei gelassen zu nehmen. Die nordische Natur ist halt nicht durch „theoretische Umzüge” aus der Reserve zu locken. Die Berliner dagegen haben bei der Reform 2001 ihren Bezirk stolz verteidigt und uns dabei so manch kuriose Auseinandersetzung in den Medien beschert. Statt der Mauerlinie am U-Bahnhof Bernauer Strasse warnt den ahnungslosen BVG-Gast nun eine Mitte-Wedding Demarkationslinie vor dem ungewollten Grenzübergang. Da wächst zusammen, was nicht zusammengehören will.

Doch ganz so kühl wie ihr Ruf sind die Hamburger dann doch nicht. Am Wochenende verabschiedeten sich um Mitternacht die Insulaner Hamburgs von Harburg. Wilhelmsburger und Veddeler konnte auch Orkan “Emma” nicht davon abhalten, standesgemäss bei “Fritz Cola” und “Pilsener Urquell” die Vereinigung der Elbinseln auf einer spontanen Ansammlung an der Harburger Chaussee zu feiern. Auf die lieben Nachbarn!

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Internet killed the Video Star


Der Song “Radio killed the Video Star” der Electro-Plastic-Pop Band “The Buggles” läutete mit der Geburtsstunde des Musikkanals MTV im August 1981 eine neue Ära der Verbreitungs- und Produktionsbedingungen der Popmusik ein. Was für die einen futuristische Horrorvision und der Beginn der hemmunglosen Kommerzialisierung und Erstickung musikalischer Kreativität durch eine Flut sinnlos bewegter Bilder, war für die anderen die Erschliessung neuer Ausdrucksformen. »Die Synthese von Musik und Bild erlaubt Kommunikation viel weitreichender, umfassender und tiefgehender als je zuvor” (Peter Gabriel).
Die Musikvideos haben der Musik eine visuelle Existenz geschenkt, die bisher weitgehend von MTV dirigiert im Fernsehen stattfand.

Die Welt dreht sich weiter und der nächste Mordanschlag ist schon in Sicht. Diesmal ist der Killer das Internet. Die Erwartungen des TV-Konsumenten unterscheiden sich von denen der Internet-User. Individualisierung ist das Keyword, so Thorsten Konrad. Mit seiner Diplomarbeit, dem Musikvideo »Take this dance and forget my name« der Bruchsaler Band »AllJoines«, führt er uns die Möglichkeiten des Musikfernsehens der Zukunft vor. Das Projekt ist ein Versuch, das Medium Musikvideo mit dem Internet zu verbinden. In Echtzeit sucht das Musikvideo nach Informationsquellen (APIs), wie flickr oder google.com, und integriert diese in bestimmte Sequenzen.

Wer den Tanz annehmen möchte, bitte unter  www.takethisdance.com.

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Nachbarschafts - Überwachungssystem


Google StreetView zeigt uns die Welt. Google hat kleine orange Männchen engagiert, um uns durch die Straßen von San Francisco oder Las Vegas zu führen. Dank einer 360 Grad-Ansicht mit einfacher Navigation plus Zoom- und Steuerfunktion sind außergewöhnliche Einblicke möglich.

Google Maps ist nur ein paar Klicks entfernt ….Spürst Du den Atem auf Deiner Schulter?


Die seltsamsten Aufnahmen werden u.a. hier http://streetviewr.com/ zusammengestellt. Es gilt sich zu benehmen. Finger aus der Nase.

Google Maps - demnächst live und direkt auch aus Deinem Wohnzimmer.
Watch your Back!

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Raucher erwünscht


smokers libaration front berlin Raucher erwünscht

Rauchen ist nicht mehr schick. Raucher stinken. Rauchen macht unfruchtbar. Nur Schlüsselkind Berlin ist das egal. Hier muss keiner vor die Tür. Dafür setzen sich die Freunde der Smokers Liberation Front auf Myspace ein. Erstunterzeichner sind Berlins Clubs. Auch in Second Life rauchen die Avatare fröhlich weiter, so es denn Ihre Schöpfer der Front in der Berlin - 3D Version wollen.

Die gleichnamige Ausstellung der Galerie Foto-Shop wirft einen Blick auf das Leben, verraucht wie es mal war. Dort hängt auch ein Foto von Altkanzler Helmut Schmidt, der eine Ausnahme der ganzen Säuberungsaktion bildet (nicht zu verwechseln mit dem Zigarre rauchenden Herrn oben). Helmut und Loki dürfen unangetastet vom allgemeinen Rauchverbot noch im Fernsehstudio rauchend neben Beckmann Platz nehmen. Smoke on Baby!

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Eichhörnchen Shake


Die Wahlkämpfe der Amerikaner werden für unseren Geschmack ja eh auf etwas seltsame Weise geführt, aber das ist nun wirklich nicht á la carte: Mike Huckabee versucht doch nun allen Ernstes im amerikanischen Frühstücksfernsehen die Hausfrauenfraktion auf seine Seite zu ziehen, indem er Rezepte preisgibt, die er während seiner College-Zeit erprobt hat: Eichhörnchen zubereitet in der Popcornmaschine. Oder wie Miss Caro es formuliert : Homer is running for president!

Und die guten republikanischen Mütter nehmen ihre Töchter gleich mit auf die Jagd. “Heute gibt es Eichhörnchen Brei!” Na dann, guten Appetit.


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Myminicity - meine Stadt


Das neueste Spielzeug der Web 2.0 Generation ist das Social Browser Game Myminicity. Nicht verwandt oder verschwägert mit dem Freizeitpark Minicity (auch Miniturkey), das sich in der türkischen Provinzhauptstadt Antalya befindet.

Aussteigen leicht gemacht? Die Nutzer legen sich eine eigene Stadt an und vergrößern diese dann. Anlegen ist einfach: Namen wählen und eintippen - fertig. Einen Grundbucheintrag in Form einer Registrierung gibt es nicht. Zum Wachsen bringt man seine Stadt, indem man möglichst viele Freunde bittet, diese zu besuchen. Jeder Besucher zählt automatisch als Bewohner. Jede IP-Adresse wird pro Tag nur einmal gemessen.

Myminicity wächst rasend schnell, innerhalb von 2 Wochen waren bereits Xings Reichweiten überrundet. Doch kaum hat man ein paar Freunde und träumt vom autarken Leben auf dem Bauernhof oder der Kommune im besetzten Häuserblock drohen schon die üblichen Sozialprobleme - Überbevölkerung, Arbeitslosigkeit, fehlende Infrastruktur – alles wie im echten Leben…

Und hier gibt es mehr.

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Die Stadt spricht - Ausstellungsraum Straße


Manche sprechen von Sachbeschädigung und Vandalismus, andere von Kunst. Einige nennen es die Rückeroberung des urbanen Raums, andere wiederum schimpfen über die “Reviermarkierungen inkontinenter Hunde”. Qualität und Ausdruck von Tags, Stencils, Sticker und Co ist so vielfältig wie die Szene selbst, die vom pubertären Schmierer bis künstlerisch motivierten Stadteroberern reicht.

Der ein oder andere aufmerksame Großstädter entdeckt immer wiederkehrende chiffrierte Botschaften. Die Dekodierung mag dem Laien nicht einfach fallen. Graffiti, Tags, Stencils, Sticker und Visual Kidnapping machen die Stadt lebendiger und so manche graue Wand bunter. Berlin, die Stadt derselben, ist auch hier wieder Zentrum der kreativen Kraft. Das regelmäßig stattfindende Kunstprojekt Backjumps verwandelt alle Jahre wieder die Stadt zu einem lebendigen Magazin und verteidigt damit Streetart als urbane Kommunikationsform.

Der Verein NOFITTI ist eine Bürgerinitiative zur „Rettung des Berliner Stadtbildes“. Die Berliner Zeitung, dass der NOFITTI-Chef zu DDR-Zeiten jahrelang Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi gewesen sein soll, was der Sympathie nicht zuträglich gewesen sein dürfte.

Illegale Neuordnung des öffentlichen Raums hin oder her - wer Popmonkeys auf Gehsteinen, Smileys auf Kaugummiautomaten und die “6″ auf Eingangstoren entdeckt, verkürzt sich nicht nur den Weg zur Arbeit, sondern lernt die Stadt zu lesen: kategorisiert nach Straßen und Städten auch online oder gebunden zu finden.

Aber auch andere Städte stellen Ausstellungsraum zur Verfügung. London hat gleich eine neue Population “kleiner Menschen” ausgesetzt und beobachtet Ihr Überleben im Goßstadtdschungel.

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