Februar 26th, 2012
Plastik Suppe: Müll, den keiner sieht
Die Bilderreihe von Mandy Barker zeigt die ungeahnten Tiefen von Unterwasser-Galaxien auch bekannt als “Garbage Patch”. Glitzernd, fließend und in seiner vollen farblichen Vielfalt - Plastik, der in einer psychedelischen Suppe kaleidoskopisch angeordnet die Anziehungskraft auf Meeresbewohner nachahmt. Der Betrachter kann den Widerspruch zwischen der oberflächlich betrachteten Schönheit der kosmischen Einheit und ihrer zerstörerischen Kraft spüren.
Irgendwo da draußen auf den weiten Weltmeeren zwischen Hawaii und Kalifornien liegt der Plastikteppich. Kreisende Strömungen lassen das Treibgut aus PET-Flasche, Lego-Figuren, Trinkhalmen oder Wattestäbchen in einem Karussell drehen, das immer weiter anwächst. In seinen Strudel gerät ein Teil der Tonnen an Müll, die jede Stunde in den Ozean geworfen werden, die Hälfte davon ist aus Plastik. Mittlerweile ist der Müllstrudel so groß wie ganz Mitteleuropa.
Unvorstellbar, weit weg und irgendwie irreal.

- Zutaten: Plastik-Schildkröten, die seit 16 Jahren im Nordpazifik schwimmen.
Vereinzelt Frösche und Enten.





Via Designboom





Hofmann ist Architekt und hat entdeckt, wie man aus wenig viel macht. Viele Dinge lenken ab. Sein minimalistischer Ansatz ist nachahmenswert, gerade die vollgestopften Kellerräume sollten uns überdenken lassen, wieviel wir tatsächlich benötigen.

Ein Raum, der allein einem Zweck dient, ist für ihn die reinste Verschwendung. Die Verwandlung des nostalgischen 70er Vintage Airstream Wohnwagens ist durchdacht und orientiert sich ästhetisch an der amerikanischen Moderne. Dabei hat Hofmann versucht, das zu nutzen, was er vorfindet.





