…still feels like summer


Nolan house from Drew Tyndell on Vimeo.

Song: `Don’t Think Twice, It’s All Right’ by Bob Dylan

Das Nolan Haus ist wohl einer dieser magischen Orte, gegen dessen Anziehungskraft man sich als Kind schon nicht wehren konnte. Das Haus einer ehemaligen Plantage im kleinen Ort Bostwick in Georgia, USA ist seit den 70er Jahren verlassen. Die Familie erbaute das groβe Wohnhaus Anfang 1900. Es ist umgeben von heruntergekommenen Scheunen und einem kleinen Lädchen auf der gegenüberliegenden Straβenseite, auf dessen Schild in verblichenen Schriftzügen der Name Nolan noch zu entziffern ist. “The Nolan House” bietet dank seines verwitterten Charmes das perfekte Setting für Romantiker, Verliebte und Fotografen.

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Der ländliche Südstaaten-Ort selbst mit seinen herunterbröckelnden Ziegelstein-Häuschen, die von viktorianischen Zäunen umgeben sind, und dem alten Hotel aus dem 19. Jahrhundert ist das passende Ausflugsziel, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen und auf nostalgische Entdeckungsreise zu gehen. Das Team von “Liebe Marlene” hat an einem sonnigen Herbsttag die Gunst der Stunde genutzt und einen bezaubernden Besuch des Nolan Hauses auf Film festgehalten. Das passende Vintage-Outfit ist in ihrem Store erhältlich.

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Wild thing


Wenn ich wiedergeboren werden sollte, dann bitte als Grüne Schildkröte - das war mein erster Gedanke, als ich zum ersten Mal die erstaunlichen Fotografien von Wellenfanatiker und Surfer Clark Little sah. Honu, wie sie die Einheimischen rufen, macht sich jeden Tag auf den Weg nach Laniakea Beach in Hawaii, wo sie reichlich Seetang futtert und ein Nickerchen unter den wärmenden Sonnenstrahlen macht, bevor sie sich wieder in die Wellen stürzt, um sich von ihnen sanft nach Hause tragen zu lassen. Dabei kennt Honu alle gewieften Surftechniken, welche ihr einen geschmeidigen Wellenritt bereiten: smooth dude!

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Honu ist ein angenehmer und unaufdringlicher Meeresbewohner, dessen Heimreise im Sog der Welle Surf-Fotograf Little auf Film festhalten konnte.

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Neues Schuhwerk


Sukkulenten spazieren tragen kann Frauchen jetzt mit den Schuhen der Designerin Carmel Walsh. Sie ist nicht die erste Künstlerin, die sich von der Natur hat inspirieren lassen. Doch Walsh scheint einen prägenden Ausflug in die Wildnis gemacht zu haben, der sie in der Auswahl von Form und Material ihrer Schuhkollektion stark beeinflusst hat.

photo by Fernando Biagioni // Image Courtesy of Carmel Walsh

photo by Fernando Biagioni // Image Courtesy of Carmel Walsh

photo by Fernando Biagioni // Image Courtesy of Carmel Walsh

photo by Fernando Biagioni // Image Courtesy of Carmel Walsh

“I was inspired by the shapes of cliffs and terraced farming on mountains; by the rich world of textures in coral reefs; by the change of color within the decay and erosion of the earth.The basic concept of life, the cycle of a seed growing into a plant whose fibers can be used to make natural fabrics, which in turn can be used to make sustainable footwear is beautiful and idealistic. The final goal is the reduction of impact upon that which I find inspiration - nature. What is born from nature returns to it in the end”. In dem ein oder anderen Umfeld könnte der Schuh auch der Tarnung dienen.

Auf den ersten Blick stellt sich einem die Frage, ist der Schuh eine Pflanze oder die Pflanze ein Schuh?
Was drin, dran und drumherum ist, erklärt Walsh:
“My shoes are made with vegetable tanned leather, walnut wood heels, fabrics including caucciu covered organic cotton, linen, raffia, hemp, bamboo and cork to support the forms.”

Ihren Versuch fast und slow fashion in Einklang zu bringen, finde ich auβergewöhnlich und gelungen. Zudem ziemlich pfiffig, denn statt die Tiefen des Schuhschranks immer wieder aus Neue herauszufordern, hilft der Blumenladen Abhilfe auf der Suche nach einem neuen Paar Schuhe für die nächste Saison.
Ist das Paar dann runtergetanzt, findet es Platz zwischen den anderen Blumentöpfen auf dem Balkon.

via Yatzer

photo by Fernando Biagioni // Image Courtesy of Carmel Walsh

photo by Fernando Biagioni // Image Courtesy of Carmel Walsh

 

Life is better


Q-Tips Single “Life Is Better” mit Norah Jones aus dem Album “The Renaissance” - beim MC Winkel drauf gestoßen, der Norah Jones weniger gern mag als ich.

Das Video hat alles, was ein gutes Video braucht: Fliegende Blätter, Sterne, Hunde, ….

 

Neue Versprechen


Während wir darüber sinnieren, wie die Zukunft aussehen könnte, bemerken wir nicht, dass sie bereits angefangen hat.

Bisher dienten technologische Produkte der Steigerung von Effizienz und Effektivität. An vorderster Front malen Produktdesigner nun eine düstere Zukunft, in der sich der Einsatz von Technologie auch auf die Befriedigung emotionaler Grundbedürfnisse der Menschen erweitert.

Der deutsche Designer Stefan Ulrich entwirft in seiner Arbeit „Neue Versprechen“ eine Vision, die anhand des amorphen Roboters „Funktionide“ veranschaulicht, wie neue Technologien die Beschaffenheit von Produkten und die Interaktion mit diesen in der Zukunft verändern könnte.

Die Vereinsamung als Konsequenz der modernen Arbeitswelt und ihren unmenschlichen Anforderungen ist dabei Ausgangspunkt für die Generierung von „lebenden“ Produkten wie der Funktionide, die die emotionale Leere erleichtern sollen. Aktive Materialen wie Elektroaktiven Polymere (EAP), auch bekannt als künstliche Muskeln, erweitern die Dimensionen unserer Produktwelten.

dznthesisfunktionide18 Neue Versprechen

„Der globale Jobnomade vereinsamt, und seine Gefühlswelt droht zu verflachen.“


Freie Flächenverformung, aktive Membranen und taktile Oberflächen könnten ermöglichen, sich bewegende Oberflächen und Körper zu gestalten, die wie belebt erscheinen.
Der Funktionide ist eine formlose weisse Gestalt, die sich gleich einer Raupe selbstständig durch den Raum bewegt und sichtbare Atmung simuliert.
Das Objekt reagiert auf Licht, Bewegung und Schall, so kann der Funktionide auf unterschiedliche Gemütszustände reagieren und zeigt dabei Unberechenbarkeit, wenn man so will menschliche Fehlerhaftigkeit.

Wie der Feierabend eines Tages aussehen könnte, zeigt das Video.

Funktionide Part II from eltopo on Vimeo.

Ob der Roboter immer nur der Ersatz bleiben oder die Lösung sein wird, zeigt die Zukunft.

Via

 

Fuβorgasmus


Gibts nicht? Doch, gibt es!  Wie kann man es am besten erklären…der Fuβorgasmus hat seine Popularität als Stilmittel in einschlägigen Hollywoodfilmen erlangt, die das Techtelmechtel nur andeuten, statt weitere Gliedmaβe explizit zu zeigen. Welches Körperteil ist unschuldiger als unsere Füsse?

Bianco Footwear .




 

Baptiste G. in “prostitute heels”


Boys and Girls, aufgehorcht: Nach der grossen Verwirrung, die der metrosexuelle Mann in der Kategorisierung von Gender ausgelöst hat, wird es jetzt nochmal kompliziert.
Oder was macht der nackte Mann in den Nuttenschuhen da am Pool?

heels Baptiste G. in prostitute heels

Foto: Olivier Zahm

“Karl was really inspired by Baptiste. Because Baptiste connects him to a lot of different periods of his life and he’s a living journal — can you say that? — for Karl. He can really transform Baptiste into different characters. […] So I said, ‘Okay, you shoot a man, but as a Helmut Newton woman.’ He immediately chose Baptiste, and he had the great idea to use these prostitute high heels, which are just meant for prostitutes — they’re not meant for a glamorous night”, erklärt Olivier Zahm, Herausgeber des Purple Magazins, die Fotostrecke der aktuellen Herbstausgabe .

Ah, so funktioniert das also mit dem Crossdressing als stilistisches Mittel. Mir liegt das “W” auf der Zunge und frag mich doch, ist es nun ein “Newton Tribute Fraumann”, Karls Vorliebe (ist nicht das erste Mal, dass Karl seine neue Muse  Baptiste Giabiconi in Heels steckt), sexy oder doch einfach nur langweilig?

Was die Gemueter erhitzt ist wohl weniger die Kombination aus Six-Pack und Stöckelschuh - nuttig hin oder her - Hochglanz Editorials experimentieren seit ihrer Erfindung. Was die Auflage in die Höhe schnellen lassen dürfte ist nicht allein der genialen Schöpferkraft Lagerfelds geschuldet, sondern vielmehr der sexuell aufgeladenen Stimmung dieser Bilder. Die Muse Baptiste von hinten fotografiert, lehnt sich nackt über eine Brüstung. Die Motivation scheint weniger künstlerischer, sondern vielmehr persönlicher Natur zu sein und Kaiser Karl mehr als ein asexueller Workaholic. Love through the lense?



P.S.: Jetzt muss mir nur noch jemand erklären, was der Unterschied zwischen den Prostituierten High Heels von Baptiste und den Stöckeln von Victoria Beckham ist.

via

 

Gaudi Stuhl


Es ist heiss - sehr heiss. Der August in Barcelona kann grausam sein. Keine Sangría kann die Schweisstropfen stoppen. Und der Strand ist ein unheilvoller Ort, möchte man in Ruhe dahinköcheln. Ruhe kann man woanders suchen. Stilvoll Schwitzen ist auf dem Gaudí Stuhl möglich. Der katalanische Architekt, der gerne in einem Atemzug mit Tapas, Paella, Sangría und Flamenco in Touristenführern genannt wird, konstruierte seine Baupläne, indem er in einem Model Ketten im Bogen von der Decke hängen liess. Er experimentierte mit der Länge der Schnüre und unterschiedlichen Gewichten. Die Schwerkraft kommt ins Spiel, im umgekehrten Spiegelbild auf der Bodenplatte ergibt das Seilpolygon so ein Model für eine natürlich stabile Form. Dieses logische und einfache Prinzip nutzte der niederländische Designer Bram Geenen, um ein Möbelstück im Rahmen des Furnistructure Projektes zu designen, das durch sein Leichtgewicht besticht. Nur ein einziges Kilo bringt der Gaudí Stuhl auf die Waage, ist damit recht funktional und high-tech-chic.

 gaudi stool bram geenen yatzer 3 Gaudi Stuhl

 gaudi stool bram geenen yatzer 1 Gaudi Stuhl

 gaudi stool bram geenen yatzer 5 Gaudi Stuhl

Quelle: Bram Geenen

 

Büro am Meer


Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Zieht man einige alte Fotoalben als Grundlage eines Erklärungsversuchs heran, zeigt sich, dass die gemeinsame Schnittmenge der Bilder, die einen Glücksmoment festhalten, ein ganz bestimmter Gegenstand bildet: ein Wasserball. Ob klassisch in Streifen, extravagant mit Pünktchen oder neumodisch mit Homer Simpson-Konterfei, der Ball ist dabei. Manchmal fliegt er oben rechts durch das Bild, manchmal links oben, manchmal ist er unter dem Po und ab und zu zwischen Fifis Zähnen.
Mit dieser gewonnenen Erkenntnis lässt sich unser Heim gleich viel einfacher im Sinne raumtherapeutischer Ansätze einrichten. Eine Beachball-Lampe muss her.

Gut, dass es den freude- und lichtspendenen Gegenstand schon gibt. Nur echt mit Stöpsel. Onlineshop

beachballs2700 Büro am Meer

 

Ein Sommernachtstraum


Wie sähe der perfekte Ort aus, um an einem lauen Sommerabend den Abend mit Freunden zu verbringen?

Unter freiem Himmel. Auf  grünem Grass. Sand unter den Sohlen wäre eine verlockende Alternative. Und wenn wir nach oben blicken, wölben sich silbrig schimmernde Kronen aus Luft über uns zu einem Dach, das sich im Wind wiegt und die Sonnenröte reflektiert. Träumerisch und zugleich futuristisch ist das Modell “Air Forest” von Mass Studies. Der Inflatable Pavillon absorbiert die Windströmungen, um sich mit Luft zu füllen und spendet Schatten, während zugleich vereinzelt schillernde Sonnenstrahlen zwischen den silbrigen Punkten auf seiner Textur hindurch sickern. Der Wald aus Luft schafft einen dynamischen öffentlichen Raum.

air forest Ein Sommernachtstraum

Das Design des pneumatischen Pavillons soll seine Umwelt spielerisch reflektieren, statt diese zu besetzen. Zwischen den 35 Pfeilern und 9 Himmelszelten lässt sich der Sommer sicherlich herrlich verbringen. Das Inflatable lässt sich einfach transportieren und ohne jegliche Stützen, Schrauben oder sonstiges Werkzeug aufbauen. Es braucht etliche Griller, um den Pavillon aus 1400 Quadratmetern Nylonstoff auszufüllen. Mass Studies konstruierten Air Forest für Denvers Dialog:City im letzten Sommer.
In der Nacht schaffen die leuchtenden Säulen eine verzaubernde Kulisse.

inflatable1 Ein Sommernachtstraum

Fotos by Sungpil Won und

Jason Walp

Via Arch Daily

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